{"id":120,"date":"2019-07-13T20:52:19","date_gmt":"2019-07-13T18:52:19","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/ahlebeyt-de\/?p=120"},"modified":"2019-07-14T22:21:33","modified_gmt":"2019-07-14T20:21:33","slug":"grundlagen-der-relegion","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.ikab.ch\/de\/archive\/120","title":{"rendered":"Grundlagen der Relegion"},"content":{"rendered":"<div class=\"post-content\">\n<p><strong>Grundlagen der Relegion<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Usul-ud din<\/strong>GotterkennenGerechtigkeitDas ProphetenDie zw\u00f6lf ImameNach dem Leben ( Zur\u00fcckverwandelt )<br><strong>Gotterkennen&#8220; Gott umschlie\u00dft mit Seinem Wissen alles, was sie tun &#8222;.<\/strong>\u00a0(Anfal, 48)<strong>&#8220; Und Er ist mit euch, wo immer ihr auch sein m\u00f6get&#8220;.<\/strong>\u00a0(Hadid, 4)Die meisten auf Erden glauben an einen Sch\u00f6pfer, der die Welt erschuf und beten Ihn an. Der Mensch von gestern ebenso wie der heutige. Wie aus der Geschichte zu erfahren ist, war die Mehrheit der menschlichen Gesellschaft seit altersher religi\u00f6s eingestellt und davon \u00fcberzeugt, da\u00df die Welt einen Gott und Sch\u00f6pfer hat.Und wenngleich die verschiedenen Religionsgemeinschaften Gott ihrem eigenen Verst\u00e4ndnis und Begreifen gem\u00e4\u00df beschreiben, so sind sie sich doch hinsichtlich des &#8222;Kerns der Sache&#8220; einig.Abgesehen vom Islam sind auch die anderen Religionen wie Christentum, Judentum, Zarathustrier und Buddhisten von der Existenz Gottes \u00fcberzeugt. Wer diese Realit\u00e4t, d.h. die Existenz Gottes, leugnet, tut es, ohne ein handfestes Argument f\u00fcr seine Behauptung erbringen zu k\u00f6nnen. Etwas, das ihm selbstredend auch niemals m\u00f6glich sein wird. Er kann h\u00f6chstenfalls sagen, dass Gott -seiner Meinung nach- nicht nachweisbar\u00a0 sei. Nie und nimmer aber kann er ein Nicht-Gegebensein Gottes beweisen.Der Metarialist vermag lediglich seiner Annahme, da\u00df Gott nicht exsistiert,\u00a0 kundzutun&#8230;, handfeste Argumente daf\u00fcr kann er nicht erbringen.\u00a0<strong>Gerechtigkeit<\/strong>\u00a0Im Heiligen Koran und in zahlreichen Riwayat (\u00dcberlieferungen) unserer Gro\u00dfen der Religion wird Gerechtigkeit unterteilt in eine &#8222;individuelle&#8220; und eine &#8222;soziale&#8220;. Beiden Formen schenkt der Islam hohe Aufmerksamkeit.Von &#8222;individueller Gerechtigkeit&#8220; sprechen wir, wenn der Einzelne L\u00fcgen, Verleumdungen und s\u00e4mtliche &#8222;gro\u00dfen S\u00fcnden&#8220; meidet. Kurz, wenn er sich H\u00e4sslichkeiten nicht hingibt und das tut, was recht und gut ist.Wer sich an diese ethische Grundregel h\u00e4lt, ist als &#8222;redlich&#8220; und &#8222;gerecht&#8220; zu bezeichnen, denn niemandem f\u00fcgt er Unrecht zu, gegen niemanden verh\u00e4lt er sich ungerecht. Gem\u00e4\u00df der islamischen Bestimmungen kann der, der gerecht &#8211; &#8222;&#8218;adil&#8220; &#8211; ist und \u00fcber die erforderlichen Kenntnisse und das entsprechende Bildungs- und Wissensniveau verf\u00fcgt, &#8222;Mardscha&#8217;i Taqlid&#8220; sein, mit richterlichen und F\u00fchrungsaufgaben sowie anderen wichtigen Funktionen in der Gesellschaft beauftragt werden. Wer aber dieses &#8220; Adil-Seins&#8220; entbehrt, darf &#8211; auch wenn er h\u00f6chstes Fachwissen bes\u00e4\u00dfe &#8211; mit derartigen Verantwortungen nicht betraut werden.&#8220;Soziale Gerechtigkeit&#8220; bedeutet, dass die Rechte der anderen gewahrt bleiben. Dass ihnen so, wie sie sind &#8211; ohne \u00dcber- und Untertreibung &#8211; entsprochen wird und alle vor dem Gesetz &#8211; dem Gesetz Gottes &#8211; gleich bzw. gleichberechtigt sind. Da\u00df bei der Durchf\u00fchrung der religi\u00f6sen Bestimmungen nicht gegen das, was Recht und richtig ist, versto\u00dfen und das Ma\u00df des Rechtes nicht \u00fcberschritten wird. (Unter anderem im Strafvollzug). Da\u00df man sich von Empfindungen und Sympathie nicht \u00fcbermannen l\u00e4sst und dadurch vom rechten, &#8222;gerechten&#8220; Weg abkommt. Der Erhabene Gott spricht im 90. Vers der Sure 16, Nahl: Gott gebietet euch, Gerechtigkeit walten zu lassen.\u201eRichtet unter dem Volk in Gerechtigkeit.\u201cIn vielen Koranversen und Ahadith wird zu Gerechtigkeit in Wort und Tat aufgerufen. Und an mehreren Stellen des Heiligen Koran verdammt Gott jene, die Unrecht tun, also &#8222;ungerecht&#8220; sind.Ungerechtigkeit, Tyrannei&#8230;Der Erhabene Gott hat im Heiligen Koran aber Hunderte Male auf das \u00dcbel von Unrecht und Tyrannei hingewiesen und vor dieser H\u00e4sslichkeit, die wahrhaftig d\u00e4monisch ist, eindringlich gewarnt. In zwei Dritteln der Koransuren \u00adinsgesamt sind es 114 Suren &#8211; ist von Unrecht und Tyrannei die Rede.Niemand ist auf Erden, der nicht w\u00fcsste, wie h\u00e4sslich und unheilvoll Unrecht und Ungerechtigkeit sind, wie viel Leid und Ungl\u00fcck durch sie geboren werden, wie viel Zerst\u00f6rung, Blutvergie\u00dfen, Tr\u00e4nen&#8230;Offenkundig ist aber auch, dass tyrannische Herrschaften, so gewaltig und stabil sie auch scheinen m\u00f6gen, auf keinem festen Fundament ruhen. Dass den Tyrannen \u00fcber kurz oder lang das Dach ihres Schlosses \u00fcber ihrem Kopf zusammenst\u00fcrzt&#8230; Gott spricht im 144. Vers der Sure 6, Anam: &#8222;Gewiss wird Gott die Unrechttuenden nicht ans letztliche Ziel gelangen lassen.&#8220;Und die Imame (a.s.) sagten:&#8220;Besitz und Macht lassen sich durch Unglauben wohl erhalten, nicht aber durch Tyrannei.&#8220;\u00a0<strong>Das Propheten<\/strong>\u00a0Gott hat die Propheten gesandt.Gott hat die\u00a0 Menschen gern und m\u00f6chte, da\u00df sie in dieser Welt gut und friedlich leben und auch in der Welt des Jenseits gl\u00fccklich und froh sind. Darum hat er die besten Gebote und Empfehlungen, die sowohl in dieser Welt als auch in der Jenseitigen von Nutzen sind, gegeben. Und zwar mittels seiner\u00a0 Propheten!Die Propheten waren gute, hervorragende M\u00e4nner, die Gott zur Rechtleitung der Menschen auserw\u00e4hlte.Und diese riefen die Menschen auf, gut zu sein\u00a0 und den allm\u00e4chtigen, g\u00fctigen Gott anzubeten!Die Propheten waren Gegner der b\u00f6sen, grausamen Menschen und bem\u00fchten sich um Gleichberechtigung und Br\u00fcderlichkeit unter der Menschen.<br><strong>Die zw\u00f6lf Imame<\/strong>\u00a0Nach dem Propheten Hazrat Muhammad (s)kamen -nacheinander- zw\u00f6lf Imame (Nachfolger).Sie heissen der Reihe nach:Imam\u00a0 Ali (a.s)\u00a0Imam Hasan (a.s) Imam Hosein (a.s) Imam Sadjad (a.s) Imam Bager (a.s) Imam Sadeg (a.s) Imam Kazem (a.s) Imam Reza (a.s) Imam Taghi(a.s) Imam Ali en Naghi (a.s) Imam Hasan el Asghari (a.s) Imam Mahdi (a.s)<br><strong>Nach dem Leben ( Zur\u00fcckverwandelt )<\/strong>\u00a0Wenn wir ausschlie\u00dflich das Leben in dieser Welt sehen w\u00fcrden, ohne das Leben im Jenseits miteinzubeziehen, w\u00e4re dies zweifel\u00adlos sinn- und zwecklos! Das w\u00e4re genau so, als wollte man das Leben des ungeborenen Kindes ohne sein sp\u00e4teres Leben in dieser Welt in Betracht ziehen.Ein Kind, das noch im engen und dunklen Mutterleib ist, w\u00fcrde, wenn es bereits schlussfolgern k\u00f6nnte und \u00fcber das Dasein und Le\u00adben eines Embryos nachd\u00e4chte, tats\u00e4chlich staunen! &#8222;Warum bin ich in diesem finsteren Gef\u00e4ngnis eingeschlossen? Warum muss ich inmitten von Wasser herumstrampeln? Welchen Sinn hat mein Da\u00adsein nur? Seit wann bin ich hier? Wozu bin hier?&#8220;Aber wenn es aufgekl\u00e4rt und ihm gesagt w\u00fcrde: &#8222;Das ist nur eine vor\u00fcbergehende Zeit! Deine Glieder und Organe entwickeln sich hier! Sie werden kr\u00e4ftig und bereit zu einem Leben voller Bewe\u00adgung und Bem\u00fchen in einer gro\u00dfen, weiten Welt! Nach neun Mo\u00adnaten kommt dann das Gebot zu Deiner Befreiung; dann wirst Du in eine Welt eintreten, in der es eine strahlende Sonne, einen leuchtenden Mond, gr\u00fcne B\u00e4ume, B\u00e4che und Fl\u00fcsse voller Wasser und viele andere gute Dinge mehr gibt.&#8220; Dann w\u00fcrde es froh und erleichtert aufatmen und sprechen: &#8222;Nun habe ich den Sinn meines Daseins hier verstanden! Das ist lediglich eine Vorstufe. Eine Art &#8218;Sprungbrett&#8216; oder Vorbereitungsunterricht zur gro\u00dfen Universit\u00e4t des Lebens in der irdischen Welt!&#8220;Wenn das Dasein des Embryos nicht in Verbindung mit dem Le\u00adben in dieser Welt st\u00fcnde, w\u00e4re alles sinnlos, d\u00fcster und aussichts\u00adlos f\u00fcr es! Eine be\u00e4ngstigende Gef\u00e4ngniszelle ohne Sinn und Zweck! Ein Kerker voll qu\u00e4lender, erdr\u00fcckender Ziel- und Hoff\u00adnungslosigkeit !Ebenso verh\u00e4lt es sich im Hinblick auf das Leben in dieser Welt und seine Beziehung zum Leben nach dem Tode. Wozu w\u00e4re es denn ansonsten wohl notwendig, dass wir uns siebzig Jahre lang oder einige Jahre mehr oder weniger in diesem Leben abstrampeln und inmitten all der Schwierigkeiten und Probleme abm\u00fchen?Eine Zeitlang sind wir, wie man so sch\u00f6n sagt, &#8222;noch gr\u00fcn hinter den Ohren&#8220; und ohne Erfahrung! Und wenn wir dann endlich her\u00adangereift sind, ist unser Leben auch schon zu Ende. Eine Zeitlang m\u00fcssen wir uns um Wissen und Erfahrung bem\u00fchen, und wenn wir dann &#8211; was unsere Erkenntnisse anbelangt &#8211; weiser geworden sind, ist unser Haar wei\u00df, sind wir alt und m\u00fcde geworden!Wozu leben wir \u00fcberhaupt? Um zu essen, uns zu kleiden und zu schlafen? Damit sich dieses durch viele Jahre hindurch st\u00e4ndig wiederholt? Dieses hohe Firmament, die weite Erde, die vielen Vorbereitungen und Vorstufen, all dieses Lernen und Studieren, Sammeln von Kenntnissen und Erfahrungen, die vielen Lehrer und Vorbilder usw. &#8211; existiert dies alles nur des Essens, Schlafens und Kleidens wegen und daf\u00fcr, da\u00df diese einfachen Dinge immer und immer wieder getan werden?Genau das ist der Grund, weshalb das Leben jenen sinnlos er\u00adscheint, die nicht an die Auferstehung glauben. Sie k\u00f6nnen diese geringf\u00fcgigen Belange nicht als Sinn und Ziel akzeptieren, und an ein Leben in einer Welt nach dem Tode glauben sie nicht! Daher kommt es auch, da\u00df einige Selbstmord begehen, um sich aus diesem sinn- und zwecklosen Leben zu befreien.Wenn wir aber davon ausgehen, da\u00df das irdische Leben das Feld ist, auf dem wir s\u00e4en, stellt sich diese Welt als ein Acker dar, auf dem wir den Samen ausstreuen und dessen Fr\u00fcchte wir im jensei\u00adtigen ewigen Leben ernten. Die Welt hier ist eine Art Universit\u00e4t, in der wir uns Wissen anzueignen und f\u00fcr ein Leben in der Ewigkeit vorzubereiten haben. Es ist eine \u00dcbergangswelt, eine Br\u00fccke, die wir passieren m\u00fcssen. Aus dieser Perspektive gesehen ist die Welt nicht l\u00e4nger ohne Sinn und Bedeutung, sondern eine Voraussetzung und Vorbereitung f\u00fcr ein ewiges Dasein, f\u00fcr ein immerw\u00e4hrendes Leben, in dessen Lichte all unser Bem\u00fchen nur gering erscheint, sei es auch noch so gro\u00df und intensiv. Der Glaube an die Auferstehung gibt dem menschlichen Leben Sinn und befreit von Unruhe, Angst und Ziellosigkeit!Glaube an die Auferstehung: ein wichtiger Aspekt in der Erziehung!Abgesehen davon hat auch das Wissen vom &#8220; J\u00fcngsten Gericht&#8220; \u00addem Gericht am Tage der Auferstehung &#8211; gro\u00dfen Einflu\u00df auf unser Leben und unsere Lebensf\u00fchrung!Stellt euch vor, in irgendeinem Lande hie\u00dfe es: &#8222;An dem und dem Tage im Jahr werden Verbrechen straffrei bleiben. An dem Tage werden keine Gerichts- oder Polizeiakten angelegt! &#8220; Die Leute k\u00f6nnten dann in aller Ruhe und mit der Gewi\u00dfheit, da\u00df keine Verurteilung erfolgen wird, jenen Tag ganz so verleben, wie es ihnen passt! Sie k\u00f6nnten stehlen, schlagen, morden, brennen, usw.! S\u00e4mtliche Ordnungskr\u00e4fte w\u00e4ren an jenem Tage beurlaubt, Gerichte und Justizgeb\u00e4ude geschlossen, und auch am n\u00e4chsten Tage, an dem das Leben wieder seinen gewohnten Gang ginge, w\u00fcrden die Verbrechen und Straftaten des Vortages nicht vor ei\u00adnem Anwalt, der Polizei oder dem Richter er\u00f6rtert werden. Stellt euch das nur einmal vor! Was meint Ihr wohl, was das f\u00fcr Folgen h\u00e4tte! Wie w\u00fcrden sich an jenem Tag Land und Gesellschaft zeigen?Glaube an die Auferstehung hei\u00dft gleichzeitig Glaube an das &#8222;J\u00fcngste Gericht&#8220;, das in keinem Fall mit den weltlichen Gerichten vergleichbar ist. Diese gro\u00dfe Gericht hat folgende Merkmale: I. Es ist ein Gericht, in den indirekte oder direkte &#8222;Beziehungen&#8220; nichts n\u00fctzen. Das Gesetz kann nicht aufgrund von &#8222;Beziehungen&#8220; und die Ansichten des Richters k\u00f6nnen nicht durch falsche Indizien beeinflu\u00dft werden.2. Es ist ein Gericht, das des Aufwandes der weltlichen Gerichte nicht bedarf und in dem es deshalb kein Hinausz\u00f6gern und schleppendes Sich-Hinziehen gibt. Blitzschnell und pr\u00e4zise wird gepr\u00fcft und befunden.3. Es ist ein Gericht, in dem die Taten der Einzelnen deren &#8222;Gerichtsakten&#8220; darstellen; d.h. ihre Taten selbst werden gegen\u00adw\u00e4rtig und sagen \u00fcber den T\u00e4ter und dessen Handeln aus; und ihre Aussage ist so unwiderlegbar, da\u00df dem, der sie ausf\u00fchrte, keine M\u00f6glichkeit zum Leugnen und Dementieren bleibt.4. Zeugen des Gerichts sind H\u00e4nde, F\u00fc\u00dfe, Augen, Ohren, Zunge und Haut des Menschen, und selbst die Erde und die T\u00fcren und W\u00e4nde des Hauses, in dem sich das Gute bzw. Schlechte ereignete. Das sind Zeugen, die ebenso wie die Tatfolgen nicht zu bestreiten sind.5. Dieses Gericht ist ein Gericht, in dem Gott der Richter ist. Gott, Der \u00fcber alles und jeden Bescheid wei\u00df, Der nichts und niemanden braucht und gerechter ist als alle und alles!6. Abgesehen davon liegen der Bestrafung oder Belohnung durch dieses Gericht keine Abmachungen oder Vertr\u00e4ge zugrunde. (Sie unterliegen nicht den unterschiedlichen Bestimmungen und Vor\u00adschriften der einzelnen L\u00e4nder, aufgrund derer die Urteile in den Gesellschaften unserer.Erde verschieden ausfallen).Und mehr noch als das! Es sind unsere Taten, die Gestalt anneh\u00admen, neben uns treten und uns qu\u00e4len, oder aber uns begl\u00fccken, uns Frieden und Freude schenken. Der Glaube an ein solches Ge\u00adricht l\u00e4\u00dft den Menschen wie Imam Ali (a.s.) sprechen: &#8222;Ich schw\u00f6re bei Gott! Es ist mir lieber, abends bis morgens anstatt auf einem weichen Lager auf Dornen zubringen zu m\u00fcssen und an H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen gekettet durch Stra\u00dfen und Basar gezerrt zu werden, als vor dem gro\u00dfen Gericht meines Herrn und Gottes erscheinen zu m\u00fcssen mit der Schuld beladen, einem Seiner Gesch\u00f6pfe Unrecht getan oder das Recht eines anderen verletzt zu haben.&#8220; (Nahg-ul-Balagah, Predigt 224).Es ist die Gewi\u00dfheit von diesem Gericht, die den Menschen veranla\u00dft, wie Ali (a.s.) gl\u00fchendes Eisen nah an die Hand seines Bruders zu bringen, der bei der Verteilung des &#8222;Bayt-ul-mal&#8220; (d.h. des \u00f6ffentlichen Guthabens) f\u00fcr Bevorzugung und Diskriminie\u00adrung eintritt, und ihm dann, wenn er erschrocken aufschreit, war\u00adnend zu sagen: &#8222;Du schreist auf wegen dieses geringf\u00fcgigen Gl\u00fchens und Brennens, das in der Hand des Menschen wie ein Spiel ist. Aber Deinen Bruder willst Du in das grauenvolle Feuer zerren, das durch den Zorn Gottes entz\u00fcndet wurde?&#8220; (Nahg-ul-Balagah, Predigt 224 ).Kann ein Mensch, der von einem solchen Glauben und einer der\u00adartigen \u00dcberzeugung erf\u00fcllt ist, hinters Licht gef\u00fchrt und betrogen werden? Kann dessen Gewissen durch Bestechungsgelder be\u00adschwichtigt werden? Kann er durch Drohung oder Ermunterung vom rechten Weg in Richtung Unrecht und Tyrannei abgebracht werden?Der Heilige Qur&#8217;an sagt: &#8222;Und das Buch (ihrer Taten) wird ihnen vorgelegt, und du wirst die Schuldigen in \u00c4ngsten sehen angesichts dessen, was darin ist; und sie werden sprechen: &#8218;0 wehe uns! Was f\u00fcr ein Buch ist das! Es l\u00e4\u00dft nichts aus, klein oder gro\u00df, sondern h\u00e4lt alles aufgezeichnet. &#8218; Und sie werden alles gegenw\u00e4r\u00adtig finden, was sie getan,. und dein Herr tut keinem Unrecht.&#8220; (Sure al-Kahf, Vers 49)Dieses Wissen ruft im Menschen Pflichtempfinden im Hinblick auf jegliches Tun und Lassen hervor; ein Pflichtempfinden, das ihn z\u00fcgelt und vor Irrwegen, Entgleisungen und unrechtem Handeln warnt. <\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Grundlagen der Relegion Usul-ud dinGotterkennenGerechtigkeitDas ProphetenDie zw\u00f6lf ImameNach dem Leben<a href=\"http:\/\/www.ikab.ch\/de\/archive\/120\">mehr<i class=\"fa fa-long-arrow-right\" aria-hidden=\"true\"><\/i><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":121,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-120","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-islamkunde"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/120","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=120"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/120\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":122,"href":"http:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/120\/revisions\/122"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/121"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=120"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=120"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=120"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}