{"id":36,"date":"2019-07-13T12:00:55","date_gmt":"2019-07-13T10:00:55","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/ahlebeyt-de\/?p=36"},"modified":"2019-07-14T22:24:34","modified_gmt":"2019-07-14T20:24:34","slug":"mohammad-als-hirte","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.ikab.ch\/de\/archive\/36","title":{"rendered":"MOHAMMAD ALS HIRTE"},"content":{"rendered":"<div class=\"post-content\">\n<p><strong>MOHAMMAD ALS HIRTE<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In seiner Jugend verbrachte Muhammad (s.a.s.) viel Zeit beim H\u00fcten von Schafen und Ziegen. Er f\u00fchlte, da\u00df es sehr gut f\u00fcr ihn war, die Tiere in der Weite des Tages und in sternenfunkelnden N\u00e4chten zu beaufsichtigen und allein zu sein in der freien Natur, weg von der lauten und gesch\u00e4ftigen Stadt Mekka. In dieser Zeit konnte er viel \u00fcber sich und die Welt nachdenken. Er versuchte, die Himmel zu durchdringen und suchte nach Erkl\u00e4rungen f\u00fcr die Wunder der Natur um ihn herum. Er erkannte, da\u00df sich die Welt au\u00dferhalb von ihm nicht unterschied von der Welt in ihm. Z .B. brauchte seine Lunge die Luft zum Atmen, ohne sie konnte er nicht am Leben bleiben. Er sp\u00fcrte die belebende Wirkung des Sonnenlichtes, und er erlebte das Mondlicht als F\u00fchrung in der Nacht. Er sah auch, da\u00df dies in Beziehung stand zu den Himmelsk\u00f6rpern und dem unergr\u00fcndlichen Firmament. Die Himmelsk\u00f6rper wirken nach einem gut durchdachten System zusammen, soda\u00df weder die Sonne den Mond, noch die Nacht den Tag \u00fcberdeckt.Muhammad (s. a. s.) versuchte also die Naturgesetze zu durchdringen und zu verstehen, nach welcher Ordnung sie funktionierten. Deshalb dachte er nie an viel Geld oder Gut. Er war mit dem N\u00f6tigsten zufrieden, denn ihm waren andere Dinge wichtiger.Einmal sagte er: &#8222;<strong>Wir essen nur, wenn wir Hunger haben, und wenn wir beim Essensitzen, essen wir niemals soviel, da\u00df wir ganz satt sind.&#8220;<\/strong><em>Gl\u00fccksgef\u00fchle sind frei! Man braucht daf\u00fcr kein Geld. Man braucht nur seinen Blick nach Innen wenden, das eigentliche Wesen, den Kern des Daseins zu ergr\u00fcnden versuchen.<\/em>Muhammad (s.a.s.) war gl\u00fccklich ein Hirte zu sein und er wollte nicht h\u00f6her hinaus. Doch er sollte ein Hirte sein, dessen Seele sich vereinigen sollte mit dem gesamten Universum: ein Hirte, der die Menschen zum Rechtschaffenen und zu ewiger Gl\u00fcckseligkeit f\u00fchrt !Die Besch\u00e4ftigung mit dem Sein kann den Menschen in der Tat abbringen von sinnlosem Tun und blinder Leidenschaft. Allah segnete Muhammads Tun zweifach: Einerseits entwickelten sich die Tiere unter seiner F\u00fcrsorge pr\u00e4chtig. Auch schien ihnen das Gras, durchsetzt mit den besten, nahrhaftesten Kr\u00e4utern geradezu entgegen zuwachsen, denn sie wurden kr\u00e4ftiger, gl\u00e4nzender und seidiger im Fell. Und warf eine Gei\u00dfenmutter Junge, dann waren es zwei, selbst manchmal drei Zicklein. Andererseits vermochte Muhammad (s.a.s.) niemals gegen seine innere, gottbegnadete Natur zu handeln.<strong>AL AMIN<\/strong>Seit fr\u00fchester Kindheit war Muhammad (s. a. s.) bekannt als &#8222;Al-Amin&#8220;, was der &#8222;Vertrauensw\u00fcrdige&#8220; hei\u00dft, denn er war aufrichtig und erz\u00e4hlte niemals L\u00fcgen. Er hielt seine Versprechen immer ein, war freundlich und gerecht und hielt anvertrautes Gut in Ehren. Geheimnisse barg er tief in seinem Herzen und ein Freund konnte seiner Treue sicher sein. Deswegen vertrauten die Leute auch gerne etwas an. Selbst nach der Hidschra, der Auswanderung des Propheten nach Medina, blieb Imam Ali (a. s.) noch mehrere Tage in Mekka zur\u00fcck, um den Mekkanern ihre G\u00fcter zur\u00fcckzugeben, die sie dem Gesandten anvertraut hatten. <\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>MOHAMMAD ALS HIRTE In seiner Jugend verbrachte Muhammad (s.a.s.) viel<a href=\"http:\/\/www.ikab.ch\/de\/archive\/36\">mehr<i class=\"fa fa-long-arrow-right\" aria-hidden=\"true\"><\/i><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":37,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[],"class_list":["post-36","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-prophet-muhammad-s-a-s"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=36"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":38,"href":"http:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36\/revisions\/38"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/37"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=36"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=36"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=36"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}