{"id":163,"date":"2019-07-13T22:16:48","date_gmt":"2019-07-13T20:16:48","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/ahlebeyt-de\/?p=163"},"modified":"2019-07-14T22:18:07","modified_gmt":"2019-07-14T20:18:07","slug":"sunna-gegen-schia","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/archive\/163","title":{"rendered":"Sunna Gegen Schia"},"content":{"rendered":"<div class=\"post-content\">\n<p> Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Erb\u00e4rmlicher AufschreiDr. Ezzodin IbrahimSeit Beginn des 19. Jahrhunderts sah sich die islamische Welt konfrontiert mit einem neuen Konflikt mit dem Westen, entstanden durch die industrielle Revolution, die dem Hass folgte, der sich w\u00e4hrend der Kreuzz\u00fcge ansammelte. Der erste Schlag kam durch einen Angriff der Franzosen. Das Ergebnis dieser neuen Herausforderung war der Sturz des Kalifats, unseres politischen Systems, und die Besetzung der muslimischen Gebiete. Der Westen griff uns moralisch und ideologisch st\u00e4ndig an, indem er uns im Austausch seine schwachen S\u00e4kularinstitutionen gab. Vor \u00dcber drei\u00dfig Jahren schaffte er es dar\u00fcber hinaus, eins seiner gef\u00e4hrlichen Ziele zu erreichen als er den zionistischen Staat errichtete und seinen Vertretern und G\u00fcnstlingen die Regierungsgewalt \u00fcbergab, die er an sich gerissen hatte &#8211; im Herzen der islamischen Welt.Diesen \u00fcblen Plan kann man sich vor Augen halten in einer ganzen Serie von Ereignissen, die miteinander in Zusammenhang stehen wie die Glieder einer Kette. der Erfolg der Herausforderung w\u00e4re nicht m\u00f6glich ohne die Errichtung des zionistischen Staates, der den Sturz des Kalifats fordert. Der Fortbestand des zionistischen Staatswesens fordert von Regierungen in der islamischen Welt, dass sie zu Anw\u00e4lten und Verb\u00fcndeten der M\u00e4chte des Neo-Kolonialismus werden. Solche Regime sind das nat\u00fcrliche und logische Produkt dieses Konfliktes und insgesamt die eine Seite der Medaille, deren andere der zionistische Staat ist.So lagen die Dinge bis vor vier Jahren, als der Westen glaubte, zum endg\u00fcltigen, Todessto\u00df gegen die vermeintlich zusammenbrechende Islamische Kultur auszuholen. Dann richtete die Islamische Revolution im Iran ihre ersten Pfeile gegen den Westen und errang den ersten Sieg des Islam in der Neuzeit. Das Leben kehrte in den islamischen K\u00f6rper zur\u00fcck, von dem sie meinten, er sei gestorben. Er erwacht und erhebt sich genau in dem Gebiet, wo ihre satanischen Absichten die st\u00e4rkste und gr\u00fc\u00dfte Wirkung hatten. Eine neue \u00c4ra d\u00e4mmert herauf. Wir haben uns selbst entdeckt. Nach zweihundert Jahren der Dem\u00fctigung, nach Jahrhunderten der R\u00fcckst\u00e4ndigkeit und des Analphabetentums sind wir dabei, uns zu erheben.Dien ist die Islamische Revolution auf dem Vormarsch, viele neue Tatsachen zu schaffen, zu denen einige wie folgt geh\u00f6ren:1. Das Gef\u00fchl der Angst vor den Staaten und Gro\u00dfm\u00e4chten in den K\u00f6pfen aller zu zerstreuen, insbesondere der Muslime und anderer unterdr\u00fcckter Volker in der Welt.2. Der Menschheit unsere beispielhafte neue Kulturform zu bringen, w\u00e4hrend die westliche in die Verteidigung gedr\u00e4ngt wird. Roger Garoudi, der bekannte franz\u00f6sische Denker, sagt: &#8222;Khomeini hat das westliche Entwicklungskonzept in die Verteidigung gedr\u00e4ngt.&#8220; weiter sagt er: \u201eKhomeini hat dem Leben des iranischen Volkes einen Sinn gegeben.&#8220;3. Die historische Rolle zu best\u00e4tigen, die der revolution\u00e4re Islam im Leben der Menschen dieses Gebietes zu spielen hat, nach mehr als einem Jahrhundert, in dem der Islam den Versuchen ausgesetzt war, ihm Macht und Einfluss zu nehmen.\u00dcberlassen nun aber der Westen und seine Vertreter die Revolution sich selbst? Sie bek\u00e4mpfen sie und versuchen, ihren Geist zu brechen. Bleibt er ruhig angesichts der Freude, die die Herzen des Volkes erf\u00fcllt, so, als wenn nach einer langen Zeit des Wartens Regen auf das trockene Erdreich f\u00e4llt? Und l\u00e4sst er zu, dass diese Sehnsucht nach dem Islam, die durch die Revolution aufbrach, anh\u00e4lt und sich ausbreitet?Sie waren betroffen \u00fcber den Aufstand dieser muslimischen Nation und ihre &#8218;unm\u00f6gliche&#8216; Revolution. Sie versuchten bis zum \u00e4u\u00dfersten, die revolution\u00e4ren Muslime daran zu hindern, an die Macht zu gelangen. Aber es gelang ihnen nicht! Dann fingen sie an, auf verschiedene miteinander verquickte Methoden zu arbeiten, wie z.B.:1. Indem sie Ver\u00f6ffentlichungen in Umlauf brachten, die von Minderheiten berichteten, indem sie den, wie sie es nannten, &#8218;Zustand des Aufruhrs&#8216; ausnutzten, den die Revolution durchlief.2. Indem sie gewisse iranische Gruppen, die sich der Revolution entgegenstellten, unterst\u00fctzten, wie die &#8218;Royalisten&#8216;, &#8218;Savakisten&#8216; und andere S\u00e4kularorganisationen, die zu den Waffen griffen, um gegen die Revolution zu k\u00e4mpfen.3. Indem sie ein von den USA und Westeuropa gesteuertes wirtschaftliches und politische\u00bb Embargo verh\u00e4ngten, das w\u00e4hrend der Geisel- und Spionage-Krise deutlich wurde.4. Indem sie die direkte Invasion von au\u00dfen einsetzten wobei sie sich Saddam Takritis und der j\u00e4mmerlichen irakischen Armee bedienten.5. Indem sie Unfrieden stifteten, soziale Spannungen zwischen den beiden Fl\u00fcgel der muslimischen ummah, den Sunniten und Schiiten, in einem letzten Versuch, die Flut der Revolution zur\u00fcckzuhalten und zu verhindern, dass ihre Auswirkungen auch die Gebiete mit sunnitischer Bev\u00f6lkerung erreichten, die entweder \u00fcber eins verf\u00fcgen oder sich in Konfrontation mit dem zionistischen Staat befinden.Es gelang der Revolution, die Rebellion gewisser westlich gesteuerter Gruppen, wie der Hoyalisten und der Agenten der s\u00e4kularen Opposition niederzuwerfen. Den Sanktionen stellte sie sich mit solcher Kraft, dass Imam Khomeini optimistisch war. Zu seinen Studenten, die seinem Programm folgten, sagte er: &#8222;Wir haben die Revolution nicht gemacht, um unsere B\u00e4uche zu f\u00fcllen, darum k\u00f6nnen sie uns nicht zum Schweigen bringen, wenn sie versuchen uns mit der Verh\u00e4ngung von Sanktionen Angst einzujagen, wir haben uns um des Islam willen erhoben wie es der Prophet Muhammad &#8211; Allahs Friede und Wohlgefallen auf ihm und seinen Angeh\u00f6rigen &#8211; getan hat, und wir haben noch nicht sehr gelitten im Vergleich zu den Leiden, denen sich der Prophet des Islam gegen\u00fcber sah.&#8220; Und weiter sagte er; &#8222;So lange ihr nicht frei von Knechtschaft seid, werden eure Gehirne nicht arbeiten.&#8220;Soweit es um die Invasion von au\u00dfen geht, so ging der Schuss nach r\u00fcckw\u00e4rts, mitten ins Herz der Invasoren, und brachte ihnen Not, Leiden und die totale Niederlage. Die f\u00fcnfte Achse der Verschw\u00f6rung, das Aufw\u00fchlen sozialer Spannungen zwischen Sunniten und Schiiten, hatte einigen Erfolg, aber nur in einem gewissen Ausma\u00df und zeitweilig, weil die muslimische ummah schnell begreift, wer das Feuer dieses k\u00fcnstlichen sozialen Spannungen sch\u00fcrt, und dass die Neo-Kolonialisten die islamischen Staaten trennen wollen, um sie in ihrer Auseinandersetzung mit ihren tyrannischen Herrschern zu isolieren.Dar\u00fcber hinaus begreifen die Neo-Kolonialisten und ihre Agenten, n\u00e4mlich die Herrscher einiger \u00d6l-Staaten und andere Marionetten der Tyrannen, dass diese Front keine Waffen und keine Armee braucht, sondern einen Betr\u00fcger oder eine Gruppe von Betr\u00fcgern, die schnell vorbereitete, fix und fertige religi\u00f6se Erlasse ausgeben k\u00f6nnen.Fortan fiel diese Rolle einigen Muslimen zu, die Turbane tragen und Barte haben, in oder au\u00dferhalb des offiziellen Heeres. Einige davon begannen mit einer schlauen Kampagne, indem sie zu verstehen gaben, man habe pl\u00f6tzlich entdeckt, dass die Islamische Revolution eine schiitische Revolution sei, die Schiiten vermutlich eine ausgeschlossene atheistische Sekte und Ayatollah Khomeini, von dem sie einmal sagten, er habe &#8222;die Welt ersch\u00fcttert, w\u00e4hrend er auf seinem Gebetsteppich sa\u00df&#8220;, wurde ein verfemter Atheist (???).Das Bild eines Muslim mit einem saudischen Buch voller L\u00fcgen und unbegr\u00fcndeter Anschuldigungen ist vertraut und allt\u00e4glich geworden. Er tr\u00e4gt es von einer Moschee zur anderen und versucht, die darin enthaltenen L\u00fcgen unter das Volk zu bringen.Vielleicht handeln einige dieser Menschen mit den besten Absichten und meinen, dass sie zur Ehre Gottes arbeiten, aber wie wir wissen, ist der Weg zur H\u00f6lle voll von solchen Menschen, die das Beste wollen. Wenn solche Leute entdecken, dass sie mitsamt ihren guten Ansichten eine imperialistische Verschw\u00f6rung ausf\u00fchren, sollten sie versuchen, sich zu retten, ehe es zu sp\u00e4t ist.Die Einstellung mancher Muslime zur Revolution hat zur Folge, dass man sie in der ummah mit Misstrauen betrachtet, besonders ihre Prinzipien, Motive und Mittel. Ihr merkw\u00fcrdiger Standpunkt bringt die islamische Bewegung in eine ernste Situation, mit der sie in der Vergangenheit nicht in Konflikt gekommen ist, denn die Feinde der Revolution in den Reihen der Islamischen Bewegung haben keine Existenzberechtigung, und die wahre Bewegung kann nichts anderes tun, als solche Feinde aus ihren Reihen auszusto\u00dfen. Diejenigen, die dieses erstaunliche Modell muslimischer Verwirklichung fr\u00fcher oder sp\u00e4ter vernichten wollen, besonders im besetzten Pal\u00e4stina, werden nur sich selbst vernichten, denn sie stehen einer Flutwelle der Geschichte im Wege, wenn sie, wie sie es tun, eine Islamische Revolution bek\u00e4mpfen, die von einem Imam gef\u00fchrt wird, &#8222;der die Ehre und der Stolz des Islam und der Muslime&#8220; ist, wie in einer der Verlautbarungen der Internationalen Organisation der Muslim-Br\u00fcder ausdr\u00fccklich festgestellt wird.Ist es ein zuf\u00e4lliges Zusammentreffen, dass ein pal\u00e4stinensischer Muslim, der viele muslimische L\u00e4nder besucht hat, gesagt hat, er habe nirgends mehr krasse Beispiele dieser Angriffe gegen die Islamische Revolution im Iran gefunden als von einigen Muslimen in seinem eigenen besetzten Land, wahrend er gleichzeitig keinen Staat gefunden habe, der in seiner Gesamtheit soviel Hochachtung und gl\u00fchende Begeisterung f\u00fcr die Revolution empfinde wie der seine.Dieses Essay beginnt mit der Darlegung einiger wichtiger Fakten f\u00fcr Muslime im allgemeinen und zeigt die Grundlage der Islamischen Bewegung im besonderen. Statt weitere Beweise vorzulegen zur Betonung der Tatsache, dass Sunniten und Schiiten Br\u00fcder im Islam sind, obwohl Auslegungen von Koran und Sunna sie getrennt haben, &#8211; statt den endlosen religi\u00f6sen Wahrheitsbeweis dieser klaren und einfachen Tatsache anzuf\u00fchren, gibt es noch eine andere Auslegung, die wir in dieser Zeit, wo Analphabetentum und sektiererischer Fanatismus allgemein geworden sind, uns zu eigen machen m\u00fcssen. Dieses Essay erbringt den Beweis f\u00fcr die Einheit der Muslime aus anderer Sicht, n\u00e4mlich indem es die Standpunkte und Meinungen muslimischer F\u00fchrer und Denker darlegt, wobei die F\u00fchrung der meisten von den Anh\u00e4ngern der Islamischen Bewegung Insgesamt akzeptiert wird.Es ist klar, dass die Einstellung einer Gruppe innerhalb der Islamischen Bewegung gegen die Revolution, die zwischen Sunniten und Schiiten soziale Spannungen schafft im wesentlichen nicht eigenst\u00e4ndig ist, sondern eine \u00dcbergangsphase, die den jungen Menschen von anderen diktiert wurde, die Argwohn und Pessimismus in ihnen wecken. Danach &#8218;entdecken&#8216; sie dann vielleicht, dass die Revolution, die ihre Hoffnungen entfachte und sie anspornte, &#8218;keine Islamische, sondern eine Schiitische Revolution&#8216; ist, und dass die Schiiten &#8217;nicht rechtgl\u00e4ubig&#8216; sind.Muhib ad-din al-Khatib, der Autor eines saudischen Buches (von dem 5000 Exemplare in Pal\u00e4stina nachgedruckt wurden) f\u00fchrt weitere fiktive Beweise an, um zu zeigen, dass die Schiiten wahrscheinlich Ungl\u00e4ubige sind, irregeleitet und dem Islam entfremdet. Er beschuldigt sie, einen Koran zu haben, der sich von dem sunnitischer Muslime unterscheidet und andere falsche Beschuldigungen, die jeder Grundlage entbehren. Manche Leute verbreiten diese falschen, konfusen und fehlgeleiteten Gedanken al-Khatibs, w\u00e4hrend sie andere gegenteilige und konkrete Fakten, die von bedeutenden muslimischen F\u00fchrern in ihren eigenen Reihen vorgelegt werden, vergessen und \u00fcbersehen.Mr. Khatib ist der, der das &#8218;Islamische Kalifat&#8216; bek\u00e4mpfte. Er arbeitete mit einer der nationalistischen Bewegungen zusammen, Talai&#8216; al-shabab al-arabi (Die Vorhut der arabischen Jugend). Im Jahre 1905, als seine Machenschaften w\u00e4hrend seines Aufenthaltes in Istanbul, wo er lehrte, enth\u00fcllt wurden, fl\u00fcchtete er nach dem Jemen und schloss sich sp\u00e4ter Sharif Husain und seiner Arabischen Revolte an. Darauf erlie\u00df das Islamische Kalifat das Todesurteil gegen ihn. Er ging nach Damaskus zur\u00fcck, als die t\u00fcrkische Armee geschlagen wurde und die arabische Armee einzog. Danach war er verantwortlich f\u00fcr die Herausgabe der ersten arabischen Leitung in Damaskus. 1Lassen Sie uns jetzt&#8216; zur\u00fcckblicken und die Meinungen und Ansichten der islamischen Bewegungen und Denker zu diesem religi\u00f6s rechtswidrigen sozialen Umsturz und dem falschen, j\u00e4mmerlichen Aufschrei kritisch \u00fcberpr\u00fcfen. Der zum M\u00e4rtyrer gewordene Husain al-Banna, einer der ersten Pioniere der modernen Islamischen Bewegung, hatte den Gedanken, Sunniten und Schiiten zusammenzubringen, neu belebt. Er hatte wesentlichen Anteil an den Unternehmungen von Jama&#8217;at at-taqrib bain el-mathahib al-islamiyah (Liga zur Zusammenf\u00fchrung Islamischer Rechtsschulen). Einige glaubten, dies sei unm\u00f6glich zu erreichen, aber al-Banna und andere islamische Gelehrte und F\u00fchrer hielten es f\u00fcr m\u00f6glich und dicht vor der Verwirklichung. Sie kamen \u00fcberein, dass die Muslime in den wesentlichen Glaubenss\u00e4tzen und Prinzipien, die von allen akzeptiert werden, zusammenkommen sollten, und dass sie jeweils andere \u00dcberzeugung akzeptieren sollten in Fragen, die keine Bedingung f\u00fcr den Glauben darstellen noch eine der S\u00e4ulen der Religion und auch nicht zur Leugnung dessen werden, was als eine der notwendigen Voraussetzungen der Religion bekannt ist.Abdul Karim al-Shirazi sagt in seinem Buch &#8218;al-wahdat al-islamiyal (islamische Einheit), einer Sammlung von Reportagen und Artikeln von religi\u00f6sen F\u00fchrern der Schiiten und Sunniten, erstmals in dem Magazin Risalat al-islam ( Die Botschaft des Islam) ver\u00f6ffentlicht, verlegt an der al-Azhar Universit\u00e4t, zu dem Projekt von Jama&#8217;at at-taqrib 2, &#8222;Sie stimmten darin \u00fcberein, dass Muslim ist, wer an den Einen Gott glaubt, an Muhammad als den Propheten, an den Koran als das Buch, an die Ka&#8217;ba als die Kibla (Gebetsrichtung) und das Haus der Pilgerfahrt, an die f\u00fcnf bekannten S\u00e4ulen, an(den Glauben an)die Auferstehung und die Ausf\u00fchrung dessen, was nach g\u00f6ttlichem Gebot als verpflichtend bekannt ist.&#8220; Diese als Beispiel angef\u00fchrten Grunds\u00e4tze waren die Punkte des \u00dcbereinkommens unter allen Repr\u00e4sentanten der vier bekannten sunnitischen und der zwei bekannten schiitischen Rechtsschulen, al-imamiyah und al-zaidiyah, die an der Versammlung teilnahmen.Au\u00dferdem waren al-Azhar&#8217;s erster Religionswissenschaftler und zu damaliger Zeit h\u00f6chster Jurist f\u00fcr Glaubenserlasse, Imam Abdul Majid Salim, und die hervorragenden Gelehrten Imam Mustafa &#8218;Abd al-Razzaq und Imam Mahmut Shaltut unter den einflussreichen Teilnehmern in jener Gruppe. Gegenw\u00e4rtig haben wir keine genaue Information \u00fcber die spezielle Rolle die der zu Tode gekommene Imam al-Banna in dieser Hinsicht gespielt hat. Einer der Denker von Ikhwan al-Muslimun, Salim al-Bahnasawi, sagt in al-sunna al-muftara aliaha (Die verf\u00e4lschte Tradition) 3 ;&#8220;Seit Bildung der Gruppe zur Zusammenf\u00fchrung Islamischer Hechtsschulen, an der Imam al-Banna und Imam al-Qunimi eindeutig teilhatten gab es die Zusammenarbeit zwischen Ikhwan al-Muslimun und den Schiiten was zum Besuch von Nawab Safawi in Kairo im Jahre 1954 f\u00fchrte.&#8220; Auf derselben Seite sagt er weiter: &#8222;Diese Art der Zusammenarbeit ist nicht \u00fcberraschend oder merkw\u00fcrdig, da die religi\u00f6se \u00dcberzeugung beider Gruppen (der Sunniten und der Schiiten) dazu f\u00fchrt.&#8220; 4Es ist bekannt, dass Imam al-Banna mit dem schiitischen Imam, Ayatollah Kashani, zusammentraf anl\u00e4sslich seiner Pilgerfahrt 1948, und dass es zwischen ihnen zu einer Verst\u00e4ndigung kam. Dies wurde von einer hervorragenden Pers\u00f6nlichkeiten des Ikhwan al-Muslimun unserer Zeit und einem Sch\u00fcler des ermordeten Imam al-Banna berichtet, n\u00e4mlich &#8218;Abd al\u2014 Muta&#8217;al al\u2014Jabri, der in seinem Buch &#8218;Limatha yuqitia Hasan&#8216; (Warum Hasan al-Banna einem Attentat zum Opfer fiel), 5 Robert Jackson&#8217;s Worte zitiert:&#8220; Wenn das Leben dieses Mannes (al\u2014Banna) l\u00e4nger gedauert h\u00e4tte, so w\u00e4re es m\u00f6glich gewesen, viel Gutes f\u00fcr dieses Land zu erreichen, besonders durch das \u00dcbereinkommen zwischen al- Banna und Ayatollah Kashani, einem der iranischen Muslimf\u00fchrer, den Streit zwischen Sunniten und Schiiten bei der Wurzel zu packen und beizulegen. Sie Trafen sich 1948 im Hedschaz. Es scheint, dass sie miteinander konferierten und eine grunds\u00e4tzliche Verst\u00e4ndigung erreichten, aber Hasan al\u2014Bannah wurde zu schnell ermordet.&#8220; 6 Mr. Jabri kommentiert diese Aussage:&#8220;Jackson hat recht, und mit seinem politischen Denken erfasst er die Bem\u00fchungen von Imam al-Banna, die verschiedenen Rechtsschulen zusammenzuf\u00fchren.&#8220; 7Daraus entnehmen wir viele wichtige Fakten, von denen u.a. sind: Erstens: jeder Sunnit und jeder Schiit betrachtet den anderen als Muslim. Zweitens: Begegnung, gegenseitiges Verst\u00e4ndnis und \u00dcberwindung der Unterschiede zwischen ihnen ist m\u00f6glich und dringend erforderlich und eine Verantwortung der im Glauben aufgetragenen, bewussten Islamischen Bewegung. Drittens: der ermordete Imam Hasan al Banna unternahm gro\u00dfe Anstrengungen, um dieses Ziel zu erreichen. Dr. Ishaq Musa al-Husaini sagte in seinem Buch &#8218;al-Ikh-wan al-mualimun&#8216; eine der bedeutendsten islamischen Bewegungen der Moderne, dass einige Schiiten, die in \u00c4gypten studierten, sich dieser Gruppe &#8218;angeschlossen haben. Es ist auch bekannt, dass sich in den Reihen des Ikhwan al-Muslimun im Irak viele Schiiten befinden. Als Nawab Safawi in Syrien zu Besuch weilte, traf er Dr. Mustafa al- Siba&#8217;ai, den Generalbeobachter des Ikhwan al-Muslimun. Als dieser sich Safawi gegen\u00fcber beklagte, dass manche schiitische Jugendliche sich den s\u00e4kularen und nationalen Bewegungen anschl\u00f6ssen, wandte er sich an sehr viele Schiiten und Sunniten mit den Worten: &#8222;Wer ein echter Dscha&#8217;fari sein will, der sollte sich dem Ikhwan al-Muslimun anschliessen.&#8220;Wer ist Nawab Safawi? Er ist der F\u00fchrer der Fedajjn Islam Organisation. Mr. Muhammad All al- Dhanawi zitiert in seinem Buch &#8218;Kubrah al-harakat al-islamiyah fi al-asr al-hadith- (Die gr\u00f6\u00dfte islamische Bewegung der Moderne) 8 Bernard Lewis: &#8222;Trotz ihrer schiitischen Rechtsschule glauben sie In hohem Ma\u00dfe an die islamische Einheit, \u00e4hnlich dem Glauben der \u00e4gyptischen Muslimbr\u00fcder, und es gab zwischen ihnen regen Gedankenaustausch.&#8220;al-Banawi fasste einige Grunds\u00e4tze des Fedajjn Islam mit den Worten zusammen; &#8222;Der Islam ist ein umfassendes Lebensprogramm. Zweitens, es gibt kein Sektierertum unter M\u00fcsliman, n\u00e4mlich zwischen Sunniten und Schiiten,&#8220; Dann zitiert er die Worte Nawabs: &#8222;Lasst uns eng zusammenarbeiten f\u00fcr den Islam, und lasst uns alles vergessen, au\u00dfer dem Kampf um der W\u00fcrde des Islam willen. Ist nun nicht die Zeit f\u00fcr die Muslime gekommen, die Teilung von Sunniten und Schiiten zu verstehen und aufzuhaben?&#8220;In seinem Buch al-mawsua&#8217;al-harakah (Enzyklop\u00e4die der Bewegungen) 9 schreibt Fathi Yakin \u00fcber den Besuch Nawab Safawis in Kairo und die starke Begeisterung und den warmen Empfang durch den Ikhwan al-Muslimun. Er schreibt dann \u00fcber das Todesurteil, das der Schah \u00fcber ihn verh\u00e4ngte, folgendes:&#8220;Die Reaktion auf dieses ungerechte Urteil war heftig, und die muslimischen Massen h\u00f6rten es mit Emp\u00f6rung, denn sie sch\u00e4tzen die heldenhaften Taten Nawab Safawis und \u00bbeinen Kampf sehr hoch ein. Sie verdammten dieses Urteil, demonstrierten dagegen und sandten Tausende von Telegrammen aus verschiedenen Teilen der muslimischen Welt, worin sie ein so unfaires Urteil \u00fcber diesen gl\u00e4ubigen heldenhaften Mann und K\u00e4mpfer \u00f6ffentlich brandmarkten. Sein Tod wurde als gro\u00dfer Verlust f\u00fcr unsere Zeit angesehen.&#8220; So wurde ein schiitischer Muslim schlie\u00dflich als einer der gr\u00f6\u00dften M\u00e4rtyrer des Ikhwan betrachtet. Fathi Yakin sieht dar\u00fcber hinaus Nawab und seine Gef\u00e4hrten in ihrem Martyrium unter denen, die &#8222;sich dem Zug der ewigen M\u00e4rtyrer angeschlossen haben&#8220;, und dass &#8222;ihr reines Blut zur Fackel werde, die den Weg der n\u00e4chsten Generation in Freiheit und Opfer erleuchten wird.&#8220;Genau das ist jetzt geschehen, das Rad der Zeit hat sich gedreht, und im Iran hat sich eine Islamische Revolution erhoben. Sie hat den Thron des tyrannischen Schah zertr\u00fcmmert, der zum Fl\u00fcchtling wurde in der Welt. Wie Gott sagt: &#8218;Und wahrlich. Unser Wort erging zuvor zu Unseren entsandten Dienern, dass ihnen geholfen werden und dass Unsere Heerschar f\u00fcr sie obsiegen sollte.'(37:171-3)In seinem Buch &#8218;al-islam, fikr wa haraka wa inqilab&#8216; (Islam, Denken, Bewegung und Revolution) 10 schreibt Fathi Yakin: &#8222;Jetzt, wo der Iran des Schahs den zionistischen Staat anerkannt hat, ist es unbedingt notwendig, dass die Araber die Existenz Nawabs und der Br\u00fcder von Nawab im Iran klar erkennen, aber eben das haben die arabischen Regime noch nicht getan, und es ist ihnen nicht bewusst, dass die Islamische Bewegung selbst au\u00dferhalb der islamischen Welt ihre Interessen unterst\u00fctzt. Gibt es heute im Iran wieder einen &#8218;Nawab&#8216; 7&#8243;Fathi yakin wartete also auf einen neuen &#8218;Nawab&#8216;. Aber bei Gott, warum waren so viele Leute emp\u00f6rt, als ein neuer &#8218;Nawab&#8216; im Iran erschien, eher noch gr\u00f6\u00dfer als &#8218;Nawab&#8217;7Die Zeitschrift al-muslimun, die von Ikhwan al-Nusli-mun herausgegeben wird, schreibt in ihrer ersten Ausgabe 11 unter der \u00dcberschrift &#8222;Mit Nawab Safawi&#8220;: &#8218;Der verehrte M\u00e4rtyrer hatte eine starke Bindung zu den Muslimun. W\u00e4hrend seines Besuches in \u00c4gypten im Januar 1954 war er Gast in ihrem Hause in Kairo.&#8216; Die Zeitschrift erw\u00e4hnt auch Nawabs Meinung zur Inhaftierung mehrerer Mitglieder des Ikhwan: &#8222;Wenn die Tyrannen irgendwo die M\u00e4nner des Islam unterdr\u00fccken, m\u00fcssen die Muslime sich \u00fcber die Differenzen ihrer Hechtsschulen hinwegsetzen, ihre unterdr\u00fcckten Br\u00fcder tr\u00f6sten und ihre Leiden, N\u00f6te und Sorgen teilen. Es besteht kein Zweifel, dass wir mit unserem positiven islamischen Kampf die Pl\u00e4ne der Feinde, die darauf abzielen, unter den Muslimen soziale Spannungen zu schaffen, zunichte machen k\u00f6nnen. Es schadet nicht, dass es viele Rechtsschulen gibt, und wir k\u00f6nnen sie nicht abschaffen. Was wir aber tun k\u00f6nnen ist, die Manipulation einer solchen Situation zugunsten der Feinde des Islam zu verhindern.&#8220; 12Am Schluss des Artikels zitiert die Zeitschrift Nawabs Worte:&#8220;Wir sind ganz sicher, dass wir fr\u00fcher oder sp\u00e4ter umgebracht werden, aber unser Blut und Opfer wird den Islam neu beleben und zu seiner Renaissance f\u00fchren. In unserer Zeit braucht der Islam dieses Blut und Opfer, anders wird er sich nie erheben.&#8220;Bevor wir diesen Teil der Beziehungen des Ikhwan al-Musli-mun zu den Schiiten abschlie\u00dfen, m\u00f6chten wir erw\u00e4hnen, dass der Generalbeobachter f\u00fcr den Ikhwan al-Muslimun im Nord-Jemen bis vor zwei Jahren Schiit war, Abd al-Majid al\u2014Zindani. Es gibt im Nord-Jemen auch sehr viele Ikhwan al-Muslimun, die Schiiten sind.Wenden wir uns wieder dem Jama&#8217;at al-Taqrib zu und den Worten eines hervorragenden Mitglieds dieser Gruppe, des gro\u00dfen Imam Mahmud Shaltut des verstorbenen Leiters der al-Azhar- Universit\u00e4t, der gesagt hat: &#8222;Ich glaubte an die Idee der Zusammenf\u00fchrung islamischer Rechtsschulen als einen korrekten Grundsatz und nahm von Anfang an teil in dieser Gruppe.&#8220;Weiter sagte er: &#8222;Al-Azhar stimmte der grunds\u00e4tzlichen Regel dieser Gruppe von F\u00fchrern verschiedener islamischer Rechtsschulen zu und beschloss, die Jurisprudenz verschiedener islamischer Rechtsschulen zu lehren, ein Studium, das auf dem \u00fcberzeugenden Augenschein, dem Beweis basiert, ohne Vorurteil und ohne dieser oder jener Gruppe den Vorzug zu geben.&#8220; Er f\u00e4hrt fort:&#8220; Ich m\u00f6chte \u00fcber die Zusammenk\u00fcnfte In Dar-al-Taqib sprechen, wo der \u00c4gypter neben dem Perser, Libanesen, Iraker, Pakistan! oder anderen aus den verschiedenen mus l im i sehen L\u00e4ndern sitzt. So gibt es auch die Hanafiten, Malikitten, Schafiiten und Hanbaliten, die neben den Imamiten und Zaiditen an einem runden Tisch sitzen, und in ihren Reden ist ebensoviel Wissen, Ergebenheit und Rechtswissenschaft wie der Geist der Br\u00fcderlichkeit, der Freundschaft, Liebe und Treue zu Wissenschaft und Gnostizismus.&#8220;Imam Shaltut wies au\u00dferdem darauf hin, dass es einige gab, die den Gedanken einer Zusammenf\u00fchrung islamischer Rechtsschulen bek\u00e4mpfen, weil sie glauben, wie er sagt:&#8220;Diese Gruppe will die Rechtsschulen zerschlagen oder miteinander vereinigen.&#8220; Er sagt weiter: &#8222;Dieser Idee haben sich einige Leute von geringer Intelligenz widersetzt und andere, die bestimmte unlautere Ziele haben. Es gibt keine Nation, in der es solche Leute nicht gibt. Ihr widersetzten sich auch einige, die ihre Sicherheit, die Sicherheit ihrer Interessen und ihren Lebensunterhalt in der gegenw\u00e4rtigen Teilung gefunden haben, die von \u00fcbel gesonnenen Leuten benutzt werden, die ihrerseits ihre eigenen Interessen, ihre pers\u00f6nlichen W\u00fcnsche verfolgen, diese und andere, die sich f\u00fcr Praktiken anbieten, die der Spaltung Vorschub leisten mit ihren direkten und indirekten Zielen und Methoden, sich jeder Reformbewegung zu widersetzen und jeden Fortschritt im Bem\u00fchen, Muslime zusammenzuf\u00fchren und zu vereinen und ihre \u00c4u\u00dferungen zusammenzubringen, verhindern.&#8220;Bevor wir al Azhar damit abschlie\u00dfen, m\u00f6chten wir das von Imam Schaltut ver\u00f6ffentlichte Urteil bez\u00fcglich der Schiitischen Rechtsschule erw\u00e4hnen, wo es &#8211; auszugsweise -hei\u00dft:&#8220; Die Dscha&#8217;fari Rechtsschule, die auch bekannt ist als al-shi&#8217;ah al-ithna asharia, ist eine Rechtsschule, die wie andere sunnitische Rechtsschulen in der Aus\u00fcbung des Glaubens korrekt zu befolgen ist. Muslime m\u00fcssen das wissen und sollen sich vor einem ungerechten Vorurteil gegen irgendeine besondere Rechtsschule h\u00fcten. Denn die Religion Gottes und Sein g\u00f6ttliches Gesetz mussten niemals einer bestimmten Rechtsschule folgen. Alle sind rechtsg\u00fcltig und Gott der Allm\u00e4chtige nimmt sie an.&#8220;Was die Liga zur Zusammenf\u00fchrung Islamischer Rechtsschulen betrifft, ihre unz\u00e4hligen Gruppen islamischer Denker, beginnend mit Scheich Muhammad al-Ghazzali &#8211; in seinem Buch &#8218;kaifa nafham al-islam&#8216; (Wie verstehen wir den Islam?) 13:&#8220;und nie entging die Religion dem Verh\u00e4ngnis der Unruhen, die sich auf die vorherrschende Politik auswirkten, was Stolz und Egoismus mit einschlie\u00dft. Wer also nicht ihrer \u00dcberzeugung ist, endet in zwei gro\u00dfen Muslimgemeinschaften, den Schiiten und den Sunniten, obwohl beide Gruppen an den EINEN Gott glauben und an die Botschaft des Propheten, und keiner \u00fcbertrifft den anderen, indem er mehr Aspekte des islamischen Glaubens bes\u00e4\u00dfe, jener Heilsreligion und jenes Denkens, durch das sie Erl\u00f6sung suchen.&#8220;Weiter schreibt er auf derselben Seite: &#8222;Obwohl ich viele meiner Beurteilungen zu Einzelf\u00e4llen auf andere Weise suche als die Schiiten, so halte ich doch meine \u00dcberzeugung nicht f\u00fcr eine Religion, so dass jeder, der anders urteilt, s\u00fcndigen w\u00fcrde, und das gilt auch f\u00fcr meine Meinung zu den allgemeinen Meinungsverschiedenheiten in Fragen der Jurisprudenz unter Sunniten, ik Sp\u00e4ter f\u00fcgt er hinzu: &#8222;Und letztlich wurde die Spaltung zwischen Schiiten und Sunniten mit den Prinzipien des Glaubens in Verbindung gebracht, um die eine Religion zu entzweien und die eine Nation zu spalten. Auf jeden, der dieser Spaltung auch nur mit einem Wort hilft, bezieht sich der Koranvers: &#8222;Siehe, diejenigen, die ihren Glauben spaltetenund zu Sekten wurden, mit ihnen hast du nichts zu schaffen. Ihre Sache steht Allah anheim. Alsdann wird er ihnen verk\u00fcnden, was sie getan.&#8220;(6:160) Ich warne davor, andere voreilig als Ungl\u00e4ubige zu bezeichnen, das ist in einer Debatte leicht geschehen, und jemand wegen einer Meinung, die er \u00e4u\u00dfert, als Verfechter des Unglaubens anzuklagen, ergibt sich in der Hitze der Diskussion sehr leicht.&#8220;Scheich al-Ghazzali f\u00e4hrt fort: &#8222;Beide Schulen begr\u00fcnden ihre Bindung an den Islam auf dem Glauben an das Buch und die Sunna Seines Propheten und sie stimmen in allen Grunds\u00e4tzen dieser Religion v\u00f6llig \u00fcberein. Und wenn die Meinungen \u00fcber Rechtsfragen und auf dem Gebiet der Gesetzgebung Auseinandergehen, so sind doch alle Rechtsschulen der Muslime noch in dem Punkt gleich, dass ein (wahrer) muslimischer Jurist (mujtahid) danach belohnt wird, ob er richtig oder falsch urteilt&#8230; Wenn wir uns auf das Feld der vergleichenden Jurisprudenz begeben und die Schwierigkeiten der Ansichten erleben oder die Differenzen wie beispielsweise, ob ein Wort des Propheten korrekt ist oder zweifelhaft, finden wir, dass die Distanz zwischen Schiiten und Sunniten der Distanz zwischen der Rechtsschule Abu Hanifa&#8217;s und der von Malik oder Shafi&#8217;e \u00e4hnelt. Wir sehen alle gleichgestellt in der Suche nach der Wahrheit, wenn auch die Wege verschieden sind.&#8220; 15In gleicher Weise finden wir, dass Scheich al-Ghazzali in seinem Buch &#8217;natharat fil-Koran&#8216; mit den Worten eines Schiitischen Gelehrten beginnt, und zwar: &#8222;Er geh\u00f6rt zu den Schiitischen Juristen und ist einer der gro\u00dfen Gelehrten. Ich habe seine Worte in voller L\u00e4nge zitiert, weil einige Leute von geringer Intelligenz glauben, dass die Schiiten au\u00dferhalb des Islam stehen und vom geraden Weg abgeirrt sind. In dem Abschnitt aber Wunder will ich anf\u00fchren, was das Wissen der Leute erweitern wird.&#8220; l6Er stellt noch einen anderen Gelehrten, Hibbat al\u2014din al- Huseini, vor und sagt:&#8220;Von den hervorragenden schiitischen Gelehrten. Und wir haben es unternommen, die Zusammenfassung vollst\u00e4ndig zu ver\u00f6ffentlichen, damit der muslimische Leser das umfangreiche Wissen dieses Gelehrten \u00dcber die Natur des Wunders kennenlernt und daraus das Ausma\u00df der Ehrerbietung, die die Schiiten dem Buche Gottes &#8211; dem Koran &#8211; entgegenbringen.&#8220; 17So also spricht Scheich al-Ghazzali, einer der bedeutenden Denker des Ikhwan al-Musliroun, \u00fcber die Schiiten, widerlegt alle naive Vorstellung, um mit dem Lichte der Wahrheit die Dunkelheit von Unwissenheit, Hass und egoistischen Interessen zu zerstreuen.Dr. Subhi al- Salih sagt in seinem Buch &#8218;Ma&#8217;lim el-shariah al-islamiyah (Grundz\u00fcge des islamischen Kodex): &#8222;In den Ausspr\u00fcchen der Schiitischen Imame wird nie etwas gesagt, was nicht mit der Sunna des Propheten \u00fcbereinstimmt.&#8220; Dann sagt er: &#8222;Sie (die Schiiten) r\u00e4umen der Sunna einen hohen Rang ein und glauben, dass sie zu den Quellen der Rechtssprechung geh\u00f6rt, &#8211; gleich nach dem Koran.&#8220; &#8218;8Sayyid Hawij schreibt in seinem Buch &#8218;a1-islam&#8216; \u00fcber den islamischen Staat und die administrative Aufteilung; &#8222;Die praktische Realit\u00e4t der islamischen Welt besteht aus Schulen der Jurisprudenz, von denen jede in eine\u00bb Gebiet dominiert, oder Glaubensschulen, jeweils ein Gebiet beherrschend. Gibt es irgendein religi\u00f6ses Verbot, diese Realit\u00e4ten bei der administrativen Aufteilung zu ber\u00fccksichtigen? Ein einsprachiges Gebiet wird zu einem (halb autonomen) Staat werden, die Schiitische Region wird einen (halb autonomen) Status haben, und die Region einer bestimmten Rechtsschule wird ebenfalls halb autonom sein, und jeder wird seine Regenten w\u00e4hlen, vorausgesetzt, dass er unter der Kontrolle der zentralen Macht steht, die durch das Kalifat repr\u00e4sentiert wird.&#8220; 19 Dies ist ein klares und freim\u00fctiges Bekenntnis von einem der ersten F\u00fchrer des heutigen Ikhwan al-Muslimun, dass die Existenz der zahlreichen Rechtsschulen weder den Glauben des Volkes an den Islam noch seine Religion sch\u00e4digt, und dass die Schiiten im islamischen Staat einen Regenten aus ihren Reihen haben werden.In seinem Buch &#8218;islam bila mathahib&#8216; (Islam ohne Sekten) sagt der islamische Forscher Dr. Mustafa al-Shaka: &#8222;Die Imamiten (Zw\u00f6lfer) sind die Schiitische Gruppe, die in dieser Zeit unter uns lebt, mit uns Dunniten verbunden durch die Bande der Vergebung und in dem Bem\u00fchen, die Rechtsschulen zusammenzuf\u00fchren, denn es gibt nur das eine Herz der Religion, und ihr ureigener Kern erlaubt keine Trennung.&#8220;&#8220; 20 Dann schreibt er \u00fcber diese Form des Islam (der die Mehrheit der iranischen Bev\u00f6lkerung angehort) und ihre Bescheidenheit:&#8220;Sie sind unschuldig an dem, was in Artikeln von manchen Gruppen gesagt wird, sie sehen es als Untreue und Irrtum an. 21Der hochgeachtete Scheich Imam Muhammad Abu Zuhara sagt in seinem Buch &#8218;Tarikh al-mathahib al-islamiyah&#8216; (Die Geschichte der islamischen Rechtsschulen): &#8222;Es besteht kein Zweifel, dass der Schiismus eine islamische Sekte ist. Wenn wir solche Beispiele wie die Saba&#8217;ah ausschlie\u00dfen, die All als Gott ansahen, und andere wie sie (wohl wissend, dass die Saba&#8217;ah = Siebener von den Schiiten als Ungl\u00e4ubige betrachtet werden), so besteht kein Zweifel, dass alles, was diese Sekte sagt, sich auf Koranverse oder auf Worte des Propheten bezieht.&#8220;22 Er f\u00e4hrt fort: &#8222;Gegen Sunniten, die ihre Nachbarn werden, sind sie freundlich und weisen sie nicht zur\u00fcck.&#8220;23Dr. Abd al-Karim Zaydan, ein bedeutendes Mitglied des Ikhwan al-Muslimun im Irak, sagt in seinem Buch &#8218;al-mad-khal le derasat al-ahariah al-islamiyah (Einf\u00fchrung in das Studium des g\u00f6ttlichen Kodex des Islam):&#8220; Die Ja&#8217;fari &#8211; Rechtsschule besteht im Iran, Irak, in Indien, Pakistan und im Libanon und hat Anh\u00e4nger in Syrien und anderen L\u00e4ndern. Der Unterschied zwischen der Ja&#8217;fari &#8211; Rechtsschule und anderen Schulen ist nicht gr\u00f6\u00dfer als zwischen zweien der anderen Schulen.&#8220;24Ustad Salim al-Uahnasawi, einer der angesehenen Denker des Ikhwan, der diese Frage in seinem hervorragenden Buch &#8218;al-sunnah al-muftara alayha&#8216; (Die verf\u00e4lschte Sunna) ausf\u00fchrlich behandelt hat: &#8222;Denen zur Antwort, die behaupten, dass die Schiiten ein anderes Heiliges Buch haben als unseres; das Heilige Buch, das die Sunniten haben, ist das gleiche wie das, das sich in den Moscheen und H\u00e4usern der Schiiten findet.&#8220;25 Weiter sagt er: &#8222;Die Ja&#8217;fari Schiiten betrachten diejenigen, die nach der Authentizit\u00e4t des Koran fragen, der seit den fr\u00fchesten Anf\u00e4ngen des Islam von der gesamten Ummah als vollkommen authentisch beglaubigt worden ist, als Ungl\u00e4ubige.&#8220;26 (Ja&#8217;fari = Anh\u00e4nger der Zw\u00f6lfer). In gleicher Weise stellt er als Antwort auf die Behauptungen von Muhib al-Din Khatib und Ihsan Dhahir zur Frage von Entstellungen im Koran einen Brief vor \u00fcber die Gedanken vieler Schiitischer Gelehrter und Juristen, und zitiert Imam Khu&#8217;i:&#8220; Es ist unter Muslimen bekannt, dass Entstellungen im Koran nie vorgekommen sind, und der, den wir in H\u00e4nden haben, ist der, der dem gro\u00dfen Propheten herabgesandt wurde.&#8220;27 Er zitiert auch Scheich Muhammad Ridha al-Mudhaffar;&#8220; Das, was wir in H\u00e4nden haben, ist der ganze Koran, der dem Propheten gesandt wurde, und wer auch immer etwas anderes behauptet, der verf\u00e4lscht oder zweifelt, und sie sind nicht Rechtgeleite denn so ist Gottes Wort, dass &#8222;nicht soll zu ihm kommen das Eitle, weder von vom noch von hinten.&#8220; Dann zitiert er von Imam Kashif al-Ghita: &#8222;Es findet sich in ihm keine Unzul\u00e4nglichkeit, keine Entstellung, kein Zusatz, und darin sind alle einer Meinung.&#8220;Auf den vorstehenden Seiten finden sich viele Ideen, auf die man zur\u00fcckgreifen sollte. Unbestreitbare Darstellungen der Tatsachen werden von den Schiiten zur\u00fcckgewiesen, genau wie es mit den sunnitischen Muslimen der Fall ist. Bahna-sawi diskutiert die Frage der Unfehlbarkeit und sagt; &#8222;Was die Unfehlbarkeit betrifft, die von den Sunniten zur\u00fcckgewiesen wird, so h\u00e4tte es, wenn beide Seiten sie auf der Basis der Qualit\u00e4ten ansahen, die die Zw\u00f6lfer hatten, nichts gegeben, was eine Gruppe veranlassen k\u00f6nnte, die andere als Ungl\u00e4ubige zu betrachten. Weil die besonderen Eigenschaften der Zw\u00f6lfer sie nicht vom geraden Weg des Islam abbringen. Nach sunnitischem Glauben wurde die Annahme der Unfehlbarkeit von den Sunniten zur\u00fcckgewiesen, da sie in Untersuchungen, die sie f\u00fcr korrekt halten, nicht erw\u00e4hnt wurde, und es ist bekannt, dass aus der Verleugnung dessen, was wie man wei\u00df, durch Koran und Sunna best\u00e4tigt wurde, Unglaube wird, w\u00e4hrend jemand, wenn er weder wei\u00df noch an die Wahrheit eines bestimmten Zitates glaubt, nicht an Gott gezweifelt hat, denn es gibt keine volle Klarheit.&#8220;28Anwar al-Jandi sagt in seinem &#8218;al-islam wa harakat al-tarikh&#8216; (Der Islam und die Bewegung der Geschichte):&#8220;Die Geschichte des Islam war voller Meinungsverschiedenheiten, ideologischen Streitigkeiten und politischen Differenzen zwischen Sunniten und Schiiten. Die Invasion des Auslands begann mit den Kreuzz\u00fcgen und setzte sich bis heute fort, indem sie diesen Differenzen immer neue Nahrung gab, um ihre Wirkungen noch zu vertiefen, damit die Welt des Islam sich nicht eint. Mehr noch, die Bewegung zur Verwestlichung stand hinter dem Streit zwischen Sunniten und Schiiten und ihrer Teilung zus\u00e4tzlich zur Vertiefung des Hasses zwischen ihnen. Alle Sunniten und Schiiten haben diese Verschw\u00f6rungen bemerkt und verstanden und daran gearbeitet, die Kluft der Differenzen zu verringern.&#8220; 29Haben wir verstanden, wer diese religi\u00f6sen, ungesetzlichen Unruhen anheizt? Wer davon den Nutzen bat? Haben wir verstanden, dass es der Satan ist, der gerufen ist, uns zu teilen, zu zweifeln und einer den anderen als Ungl\u00e4ubigen anzusehen? Die Differenzen sind viel geringer als manche Leute glauben, Leute, die auf die Listen dieses Satans hereingefallen sind. Al-Jandi sagt von dem oben angef\u00fchrten Buch &#8222;Die Wahrheit ist, dass der Unterschied zwischen Sunniten nicht gr\u00f6\u00dfer ist als zwischen den vier Sekten (Schulen) der Sunniten.&#8220;Al-Jandi f\u00e4hrt fort:&#8220; Die Forscher m\u00fcssen um der Wahrheit willen sehr aufpassen, wenn sie zwischen Schiiten und Extremisten differenzieren, solchen, die selbst von den Schiitischen Imamen angegriffen worden sind. Au\u00dferdem haben die schiitischen Imame die Menschen vor jenen Extremisten gewarnt wegen ihrer falschen Aussagen.&#8220;30Samih Atif al-Zain, Autor des Buches &#8218;al-islam wa tha-qafat al-inean&#8216; (islamische Menschenerziehung), hat ein Buch geschrieben mit dem Titel &#8218;al-muslimun man hum?&#8216; (Die Muslime &#8211; wer sind sie?), in dem er die Frage der Sunniten und Schiiten behandelte. Er schreibt im Vorwort: &#8222;Was mich veranlasst hat, dieses Buch zu schreiben, ist die schwer verst\u00e4ndliche Teilung zwischen Schiitischen und sunnitischen Muslimen, die mit der Beseitigung des Analphabetentums vergangen sein sollte, aber ungl\u00fccklicherweise wurden diese Wurzeln sehr fest eingepflanzt von Leuten, die die islamische Welt auf der Basis des Bruderzwistes regierten, w\u00e4hrend sie gleichzeitig die Liebe zu den Feinden dieser Religion ermutigten, und jenen , die sich weigern anders zu leben denn als Parasiten vom Blut anderer. Ich m\u00f6chte euch sagen, mein Bruder Schiit und Bruder Sunnit, die wichtigste Grundlage der Differenzen liegt im Verst\u00e4ndnis des Heiligen Buches, und nie waren Sunniten und Schiiten uneins \u00fcber das Heilige Buch und die Sunna; Differenzen gibt es in ihrem Verst\u00e4ndnis. 31Am Schluss seines Buches f\u00fcgt Samih Atif al-Zain hinzu:&#8220;Nachdem wir uns klar geworden sind \u00fcber die wichtigsten Elemente, die diese Nation angegriffen haben, beenden wir dieses Buch mit der Feststellung, dass es unsere Pflicht als Muslime ist, besonders zum gegenw\u00e4rtigen Zeltpunkt, die B\u00f6swilligen aufzuhalten und zur\u00fcckzudr\u00e4ngen, die die islamischen Rechtsschulen dazu benutzen, das Volk irrezuf\u00fchren und mit den K\u00f6pfen der Massen zu spielen und Misstrauen zu steigern. Wir m\u00fcssen den sektiererischen Geist, der so voll Hass ist, ausmerzen und denen den Weg versperren, die Ger\u00fcchte, Glaubensstreitigkeiten verbreiten, bis die Muslime zu dem zur\u00fcckkehren, was sie einmal waren: eine Gesellschaft, kooperativ und freundlich, statt geteilt, getrennt und einer den anderen hassend. Mehr noch, sie m\u00fcssen der kooperativen Einstellung der orthodoxen Kalifen \u00e4hnlich sein.&#8220; 32In dieser Hinsicht wollte Abd al-Ilasan al-Nadawi zwischen Sunniten und Schiiten gutes Einvernehmen schaffen, als er der \u00e4gyptischen islamischen Zeitschrift &#8218;majallat al-i&#8217;tisam al-islamiyah al-misriah&#8217;33 sagte: &#8222;Und wenn diese Aktion unternommen werden sollte, (d.i. die Muslime zu vers\u00f6hnen) w\u00fcrde eine einzige Revolution in der Geschichte der Neubelebung islamischen Hechts stattfinden.&#8220;Sabir Tuaimah sagt in seinem Buch Tahaddiat aman ul-urubah wal-islaro (Herausforderungen f\u00fcr Arabismus und Islam);&#8220;Man muss wahrheitsgem\u00e4\u00df sagen, dass es in den allgemeinen Glaubenss\u00e4tzen zwischen Sunniten und Schiiten keinen Unterschied gibt, da wir alle in der Einheit (Einzigartigkeit) Gottes \u00fcbereinstimmen; vielmehr liegt der Unterschied in den sekund\u00e4ren Fragen und ist dem zwischen verschiedenen Hechtsschulen der Sunniten selbst \u00e4hnlich (den Schafitten und den Hanafiten) da sie alle an die Grundwahrheiten der Religion glauben, wie sie im Heiligen Koran und in der reinen Sunnah dargelegt werden. Ebenso glauben sie an die Notwendigkeiten des Glaubens; ohne eine solche Notwendigkeit sind sie weit sntfernt vom Islam. Es ist eine unumst\u00f6\u00dfliche Tatsache, dass Sunniten und Schiiten zwei Rechtsschulen sind, die sich auf das Buch Gottes und die Sunna Seines Propheten st\u00fctzen.&#8220; 34Die Rechtsgelehrten ihrerseits sind der Meinung, dass es keinen Konsens gibt (ijma&#8216;), wenn nicht die Schiiten absolut derselben Meinung sind, ebenso wie es keinen Konsens gibt, wenn nicht die sunnitischen Juristen zustimmen.Abd al-Wahaab Khilaf sagt in seinem Buch &#8218;Ilm usul al-fiqh (Kenntnis der Rechtsgrundlagen): &#8222;F\u00fcr einen Konsens gibt es vier S\u00e4ulen, ohne die der Konsens nicht legitim ist; die zweite S\u00e4ule ist diese: Muslimische Juristen m\u00fcssen sich in einem Fall oder einem Ereignis \u00fcber ein religi\u00f6ses Verdikt einigen, in der Zeit, wenn es geschieht, ungeachtet ihrer Stadt, ihrer Rasse oder Sekte. Wenn also nur die Juristen von Mekka sich \u00fcber ein religi\u00f6ses Verdikt einigen oder nur die Juristen des Irak oder nur die Juristen des Hedschas oder die ahl al-bait (Schiiten) oder Juristen der Sunniten oder die Juristen der Schiiten, so ist das Verdikt nicht legitim, da ein solches \u00dcbereinkommen nicht als Konsens betrachtet -werden kann, und dieser ist nur gegeben, wenn alle Juristen der islamischen Welt zum Zeitpunkt jenes Falles \u00fcbereinstimmen, wohl wissend, dass kein Nicht-Jurist mit einbezogen ist.&#8220; 35Wenn das Einverst\u00e4ndnis der Schiiten notwendig ist, um die Bedingungen eines Konsensus der Muslime zu erf\u00fcllen, ist es dann m\u00f6glich, sie als Abweichler und in der H\u00f6lle anzusehen?Ahmad Ibrahim Baigh, der Lehrer von Scheich Shellut und Aub Zuhra und Khilaf, sagt in seinem Buch &#8218;Ilm usul al-fiqh wa yalih tarikh al-tashria al islamiyah (Die Kenntnis der Rechtsprinzipien und die Geschichte des g\u00f6ttlichen Gesetzes des Islam) in dem Abschnitt \u00dcber die Geschichte des g\u00f6ttlichen Gesetzes des Islam: &#8222;Die Schiitischen Imamiten sind Muslime, die an Gott und Seinen Gesandten und an den Koran glauben und an alles, was der Prophet gebracht hat, und ihr Glaube ist im Land der Perser weit verbreitet.&#8220; 36 Dann sagt er: &#8222;Und unter den schiitischen Imamiten sind in Vergangenheit und Gegenwart gro\u00dfe Juristen und Gelehrte auf jedem Wissensgebiet, die tiefe Denker und umfassend gebildet sind. Ihre Schriften gehen in die Hunderttausende, und viele davon habe ich durchgesehen.&#8220; 37 In der Fu\u00dfnote auf derselben Seite sagt er noch: &#8222;Es gibt unter den Schiiten solche, die Extremisten sind, die \u00fcber die Grenzen des Islam hinausgehen, aber sie werden von der Masse der Schiiten ignoriert.&#8220; 38Nach dieser Studie der Werke verschiedener Gelehrter auf diesem Wissensgebiet m\u00fcssen wir die nennen, die versuchten, die Ideen von Ibn Taymiyah zu verbreiten gegen die rafidhah, ein Name f\u00fcr Schiitische Extremisten, die viele Schiitische Sekten einbeziehen, und diejenigen, die versuchten, seine Ideen zu verallgemeinern und Schiitische Imamiten aufzunehmen, indem sie das von da an gegen die Islamische Revolution im Iran verwandten. Diese Leute haben viele entscheidende Fehler gemacht, denn sie haben sich nie gefragt, warum sie in der Geschichte des Islam vor Ibn Taymiyah nie \u00e4hnliche Verdikte fanden, trotz der Tatsache, dass er im 7. Jahrhundert nach der Hidschra lebte, n\u00e4mlich mehr als sechs Jahrhunderte nach dem Auftreten des Schiismus. Sie begriffen oder verstanden die Zeit von Ibn Tamiyah nicht, nicht die Bedingungen, denen sich die muslimische Gesellschaft gegen\u00fcber sah in Konfrontation mit der ausl\u00e4ndischen Invasion. Sie versuchten nicht, ihren Hass gegen die Islamische Revolution im Iran zu verbergen oder ihre politischen Ansichten dagegen. Sie versuchten nicht, nach dem Wort rafidhah zu forschen, das von Ibn Taymiyah erw\u00e4hnt wird, und ob es auf die Zw\u00f6lfer anzuwenden ist oder nicht.Anwar al-Jandi schreibt in seinen Buch &#8218;al-islam wa harakat al-tarikh&#8216; (Der Islam und die Bewegung der Geschichte); &#8222;Die rafidhah sind anders als Sunniten und Schiiten.&#8220; 39 Ebenso zitiert Imam Abu Zuhrah in seinem Buch: &#8222;Ibn Taymiyah erw\u00e4hnt einige Schiitische Sekten, wie die Zaiditen und die Imamiten (Zw\u00f6lfer), ohne gegen diese beiden eine negative Meinung zu \u00e4u\u00dfern; w\u00e4hrend er bei \u00dcberpr\u00fcfung der Sekte der Ismailiten schreibt: &#8218;Gegen einige Anh\u00e4nger dieser einen Sekte stand Ibn Taymiyah in heftigem Widerspruch, und er bek\u00e4mpfte sie mit seinem Wissen, mit Sprache und Schwert'&#8220; 40 Das ist der Grund, warum Imam Abu Zuhrah seine Studie \u00dcber diese Sekte so ausf\u00fchrlich ausdehnt, wie er selbst sagt.Dies war der Standpunkt einiger islamischer Bewegungen und ihrer F\u00fchrerschaft \u00fcber diesen hinterh\u00e4ltigen Aufschrei zwischen Schiiten und Sunniten. Dar\u00fcber hinaus hat die Islamische Revolution, die sich Anfang 1978 erhob, die Seele der islamischen Nation geweckt von Tanger bis Jakarta, und die muslimische &#8218;Welt schaut auf Teheran und Qom und erinnert sich an die erstaunlichen Siege in den Anf\u00e4ngen des Islam, Mit dem Fortschreiten der Revolution nimmt ihre Anziehungskraft auf das Volk immer noch zu. Diese Menschen haben in den Stra\u00dfen von Kairo, Damaskus, Karatschi. Khartum, Istanbul und sogar um Jerusalem und \u00fcberall, wo Muslime leben ihre Freude und ihr Gl\u00fcck ausgedr\u00fcckt. In Westdeutschland war es Isam al-Attar, einer der historischen F\u00fchrer der Ikhwan Bewegung, der bekannt ist f\u00fcr seine Integrit\u00e4t, seinen langen Kampf, die Reinheit seiner revolution\u00e4ren Ideen, der sich in seinem Leben nie einem Herrschenden beugte, sich nie einem Schloss n\u00e4herte. Er hat \u00fcber die Geschichte der Revolution, ihre Wurzeln und Standpunkte, ein umfassendes Buch geschrieben! Nicht nur unterst\u00fctzte er die Revolution und sandte mehr als einmal Gl\u00fcckwunschteiggramme an Imam Khomeini, er bat auch um Segen find unterst\u00fctzte die Revolution. Tonb\u00e4nder mit seinen anfeuernden Reden machten bei der muslimischen Jugend die Runde. \u00dcberdies unterst\u00fctzt die Zeitschrift al-raid, an der er wesentlichen Anteil hat, die Revolution, erkl\u00e4rt die Revolution und wof\u00fcr sie eintritt.Im Sudan war die Stellungnahme der Ikhwan al-Muslimun Bewegung und der Jugend der Universit\u00e4t Khartum eine der gro\u00dfartigsten Demonstrationen, die eine islamische Hauptstadt je gesehen hat, als sie zur Unterst\u00fctzung der Revolution demonstrierten. Hasan al-Turabi, der F\u00fchrer der Bewegung im Sudan, der bekannt ist f\u00fcr seine umfassende Bildung und seinen scharfsinnigen, wachen Verstand in politischen Fragen reiste in den Iran, wo er seine Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Revolution und ihre F\u00fchrer ank\u00fcndigte.In Tunesien unterst\u00fctzte die Zeitschrift der Islamischen Bewegung, al-marifah, die Revolution, erbat ihr Segen und rief alle Muslime auf, ihr zu helfen, bis zu dem Punkt, wo der F\u00fchrer der Islamischen Bewegung in Tunesien, Rashid al-Ghannushi, in derselben Zeitschrift Imam Khomeini f\u00fcr die F\u00fchrung der Muslime nominierte. Dies f\u00fchrte zur Schlie\u00dfung der Zeitschrift und Festnahme der F\u00fchrer der Bewegung durch die Regierung Bourguiba.In seinem Buch &#8218;al-harakah al-islamiyah wa&#8217;1-tahdith&#8216; (Die Islamische Bewegung und ihre Erneuerung) betrachtet Ghannushi die neue islamische Ann\u00e4herung als das, was Imam Hassan al-Bannah, al-Mawdudi, Sayyid Qutb und Imam Khomeini klargestellt, dem sie Gestalt gegeben haben als Repr\u00e4sentanten der wichtigsten Ann\u00e4herungsversuche in der zeitgenossischen Bewegung.Der Autor ist der Ansicht, dass mit dem Erfolg der Revolution im Iran eine neue islamische Zivilisation anfangen wird. 42 Unter der \u00dcberschrift &#8222;Was meinen wir mit dem Ausdruck&#8216; Die Islamische Bewegung&#8216;?&#8220; sagt er: &#8222;Was wir meinen, ist jene Ann\u00e4herung, die sich herleitet von der Bedeutung des umfassenden islamischen Staates auf den Grundlagen der allumfassenden Weite und Reichhaltigkeit des Islam, und diese Definition stimmt mit drei gr\u00f6\u00dferen Ann\u00e4herungen \u00fcberein, dem Ikhwan al-Muslimun, dem Jama&#8217;at al-Islamiyah in Pakistan und Imam Khomeinis Bewegung im Iran.&#8220; 43 Er sagt; &#8222;Im Iran hat ein Unternehmen begonnen, das eins der bedeutendsten Ereignisse in der Geschichte der Freiheitsbewegungen in der ganzen Region sein mag, indem es den Islam befreit aus der Kontrolle der Regierungen, die den Islam (als Deckmantel) benutzen, um die revolution\u00e4re Flut in der Region zu verhindern.&#8220; 44Was den Libanon angeht, so war dort die Unterst\u00fctzung der Revolution durch die Islamische Bewegung eine der klarsten und tiefsten Demonstrationen, und Fathi Yakin, der F\u00fchrer der Bewegung, und seine einmalige Zeitschrift al-aman vertraten eine hochachtbare islamische Einstellung. Fathi Yakin hat den Iran mehr als einmal besucht und an seinen Feierlichkeiten teilgenommen und zu seiner Unterst\u00fctzung Vorlesungen gehalten. In Jordanien k\u00fcndigte Muhammad Abd al-Rahman Khalifa, der Generalbeobachter des Ikhwan al-Muslimun, vor und nach seinem Besuch im Iran seine Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Revolution an. Auch Yusif al-Athum rief in seinem ber\u00fchmten Gedicht, das in mehr als einer Zeitschrift (einschlie\u00dflich el-aman) ver\u00f6ffentlicht wurde, alle auf, Imam Khomeini ihre Ergebenheit zu bezeugen, und sagt in seinen letzten Teil:&#8220;Khomeini als F\u00fchrer und Imam hat die Tyrannei vernichtet&#8220; nie zittert sein Herz vor der Schlacht Ihm geb\u00fchren Medaillen und Gew\u00e4nder von unserem Blut, wenn wir st\u00fcrmen voran. Falsche G\u00f6tter vernichten wirzerstreuen das Dunkel, So kehrt das Weltall zur\u00fcck zum Lichtund wird voll Frieden sein.&#8220;In \u00c4gypten senden die Zeitschriften al-da&#8217;wa, al-itisam und al-mukhtar al-islam auf Seiten der Revolution, sie betonten ihren islamischen Charakter und unterst\u00fctzten ihre F\u00fchrer. Als Saddam seine Invasion gegen den Iran begann, schrieb al-itisam auf das Titelblatt seiner Oktobernummer 1980:&#8220;Kamerad Saddam Takriti &#8230; Sch\u00fcler von Michel Aflaq, der ein neues Qadisiyah (eine historische Schlacht) schaffen will gegen den islamischen Iran&#8230;&#8220; Und auf Seite 10 derselben Ausgabe nannte alfitisam den Grund des Krieges: &#8222;Die Angst vor der Ausbreitung der Islamischen Revolution im Irak,&#8220; sagte dann; &#8222;Saddam Takriti sah die \u00dcbergangsphase, die die Armee des Iran durchl\u00e4uft, die gemeinsame Anstrengung, aus einer imperialistischen eine islamische Armee zu schaffen, als goldene und unwiederholbare Gelegenheit, diese Armee zu zerschlagen, ehe sie eine unzerst\u00f6rbare Kraft wurde, weil der islamische Glaube die Herzen ihrer Offiziere und Soldaten machtvoll lenken wird.&#8220;Dar\u00fcber hinaus hat Jabir Rizq, einer der hervorragenden Journalisten des Ikhwan al-Muslimun im al-itisam, in der Ausgabe von Dezember 1980, die Gr\u00fcnde f\u00fcr dieses Vorgehen genannt:&#8220; Genau in dem Augenblick, als dieser Krieg begann, waren alle Verschw\u00f6rungen und Komplotte der USA gescheitert.&#8220; 45 Weiter sagte er: &#8222;Saddam Takriti verga\u00df, dass er gegen eine Nation k\u00e4mpfen wird, die viermal soviel wert ist wie die des Irak, und dass diese Nation die einzige ist, die gegen den Imperialismus der Kreuzfahrer und Zionisten rebellieren kann.&#8220; 46 Dann f\u00e4hrt er fort: &#8222;Die Iranische Nation mit all ihren Organisationen und Gruppen ist entschlossen, den Krieg bis zum Sieg und zum Sturz der blutigen Bath-Partei&#8230; zu f\u00fchren. Mehr noch, f\u00fcr die geistige und psychologische Haltung jedes Einzelnen der iranischen Bev\u00f6lkerung hat es nie etwas dem jetzigen Beispiel Vergleichbares gegeben, und der Wunsch nach dem Martyrium hat die Form eines Wettstreit angenommen. Deshalb vertraut das iranische Volk darauf, dass am Ende die muslimische Revolution im Iran den Sieg davontragen wird.&#8220;Dann erkl\u00e4rt Jabir Rizq die Absicht der Kolonialisten mit dem Krieg die Revolution zu st\u00fcrzen, und sagt: &#8222;Mit dem Sturz des revolution\u00e4ren Systems im Iran w\u00e4re die Gefahr, der sich diese Tyrannen gegen\u00fcbersehen, beseitigt. Diese Tyrannen zittern bei dem Gedanken, dass ihre Nationen vielleicht gegen sie revoltieren und sie absetzen k\u00f6nnten, wie es die muslimische Nation des Iran mit dem konspirativen Schah getan hat. &#8222;Am Schluss seines Artikels sagt er: &#8222;Aber die Rolle Gottes ist so gebieterisch wie Kampf und Martyrium unumg\u00e4nglich ist. Gott gibt den Sieg denen, die seine Sache unterst\u00fctzen, und Gott ist der M\u00e4chtige, Gewaltige.&#8220;Das sind also die eigentlichen Motive f\u00fcr den Krieg, und nicht das, was von der saudischen Regierung, ihren Anh\u00e4ngern und ein paar Gutgl\u00e4ubigen wiederholt wird, die keine Ahnung haben von der Welt, die sagen, dass das schiitische System im Iran die sunnitische Regierung des Irak vernichten will. Wie traurig ist doch diese Blindheit. Und wie gef\u00e4hrlich sind die Schuldigen, die Unkenntnis und Hass in den Herzen der V\u00f6lker best\u00e4rken. In der Juniausgabe 1981 (Safar l401) stellt die Titelseite von al-itisam fest: &#8222;Die Revolution, die die Kalkulationen \u00fcber den Haufen warf und die Ma\u00dfst\u00e4be \u00e4nderte&#8220; und sp\u00e4ter stellt die Zeitschrift die Fragen: &#8222;Warum wird die Revolution im Iran als gr\u00f6\u00dfte Revolution der Neuzeit angesehen?&#8220; 48Am Ende des Artikels zum zweiten Jahrestag des Sieges der iranischen Revolution, nachdem der Verfasser \u00fcber die St\u00e4rke und die Unterdr\u00fcckungsmethoden der Armee des Schahs geschrieben hat, f\u00e4hrt er fort; &#8222;Trotz alledem hatte die iranische Revolution Erfolg, nachdem Tausende von M\u00e4rtyrern gefallen waren! Danach wurde es in ihren Unternehmungen, positiven Ergebnissen und Auswirkungen, die alle Kalkulationen \u00dcber den Haufen warfen und die Kriterien ver\u00e4nderten, die gr\u00f6\u00dfte Revolution der modernen Geschichte.&#8220;Die Internationale Organisation des Ikhwan al-Muslimun ver\u00f6ffentlichte einen Rechenschaftsbericht \u00dcber die islamischen Bewegungen in der Weit w\u00e4hrend der Geisel- und Spionage-Krise mit folgendem Wortlaut: &#8222;Wenn die Angelegenheit den Iran allein betr\u00e4fe, so h\u00e4tte man sich auf eine vern\u00fcnftige L\u00f6sung geeinigt, nachdem klargestellt war, um was es dabei geht, tats\u00e4chlich aber liegt die Verantwortung f\u00fcr den Islam und seine Nationen \u00fcberall auf dem einzigen islamischen Regime das im 20. Jahrhundert mit dem Blut seiner Nation erreicht hat, Gesetz und Ordnung Gottes \u00fcber das Gesetz der Herrschenden, der Kolonialisten und des internationalen Zionismus zu stellen.&#8220;Der Bericht bezieht sich auch auf die Meinung der Iranischen Revolution \u00fcber diejenigen, die ihr in den Arm fallen wollen, wie etwa die folgende&#8230;&#8220;Entweder ist er ein Muslim, der die \u00c4ra des islamischen Blutes nicht verstehen kann und immer noch in der Zeit des Kapitulierens lebt. Dann sollte er Gott um Verzeihung bitten und versuchen, sein fehlendes Wissen \u00dcber den Kampf und die W\u00fcrde des Islam zu vervollst\u00e4ndigen &#8211; oder er ist ein Agent, der f\u00fcr die Interessen der Feinde des Islam arbeitet unter dem Deckmantel der Br\u00fcderlichkeit und der Belange des Islam oder ein naiver Muslim, der von anderen angestiftet wird, die keine eigene \u00dcberzeugung und keinen eigenen Willen haben oder heuchlerisch zwischen den beiden hin und her pendeln.&#8220;Als Saddam mit seiner Invasion des islamischen Iran begann, ver\u00f6ffentlichte der Ikhwan al-Muslimun einen an die irakische Nation gerichteten Bericht, in dem er die ungl\u00e4ubige Bath-Partei angriff. Ein Abschnitt davon lautete: &#8222;Dieser Krieg ist kein Krieg zur Befreiung unterdr\u00fcckter M\u00e4nner, Frauen und Kinder, f\u00fcr die es keinen Ausweg und keine F\u00fchrung gibt. Die muslimische Nation des Iran hat sich von der Unterdr\u00fcckung und vom amerikanisch-zionistischen Kolonialismus befreit durch einen heldenhaften, herrlichen Kampf und eine st\u00fcrmische islamische Revolution, die in der Geschichte der Menschheit einzigartig ist, unter der Leitung eines muslimischen Imams, der ohne jeden Zweifel f\u00fcr den Islam und die Muslime eine Ehre ist.&#8220; Der Bericht nennt weiterhin die Absichten von Saddams Angriff&#8216;. &#8222;Die Islamische Bewegung zu vernichten und das Licht der islamischen Befreiung, die vom Iran ausging, zu loschen.&#8220; Am Schluss des Artikels fordert er das irakische Volk auf: &#8222;T\u00f6tet eure Schl\u00e4chter. Die Gelegenheit, die sich nie wiederholen wird, ist gekommen. Legt eure Waffen nieder und schlie\u00dft euch der Revolution an. Die Islamische Revolution ist eure Revolution.&#8220;Die Position von Pakistans Jama&#8217;at al-Islami im Hinblick auf die Islamische Revolution des Iran spiegelt sich in der fatwa (Glaubensedikt) des verstorbenen Mawlana Abdul Ala Mawdudi, die in der Kairoer Zeltschrift al-da&#8217;wa in der Ausgabe vom 29. August 1979 ver\u00f6ffentlicht -wurde. Es war die Antwort auf eine an Mawlana Mawdudi gerichtete Frage \u00fcber die Islamische Revolution. Die Antwort des verstorbenen Mawdudi war: &#8222;Khomeinis Revolution ist eine islamische Revolution, ihre Anh\u00e4nger sind islamische Gruppen und die von den islamischen Bewegungen gelenkte Jugend. Alle Muslime im allgemeinen und die islamischen Bewegungen im besonderen m\u00fcssen diese Revolution unterst\u00fctzen und in jeder Hinsicht mit ihr zusammenarbeiten. &#8222;Dies war der Standpunkt des verstorbenen Mawdudi, eines der gr\u00f6\u00dften und einflussreichsten Gelehrten dieses Jahrhunderts. Aus der Sicht Mawdudis war die Unterst\u00fctzung der Revolution die legitime Pflicht eines Jeden Muslims, und das macht die Ungesetzlichkeit des Kreuzzuges deutlich, der von einigen, mit den islamischen Bewegungen in Verbindung stehenden Gruppen gegen diese Islamische Revolution gestartet wird Bevor wir zu einer anderen Ver\u00f6ffentlichung kommen, ist es wichtig, einen Vorfall zu erz\u00e4hlen. Ein junger Mann fragte einmal jemand nach Mawdudis Zur\u00fccknahme seines Verdiktes \u00fcber die Revolution. Der Betreffende war bei der Frage des jungen Mannes \u00fcberrascht, der offenbar von jemand geh\u00f6rt hatte, Mawlana Mawdudi habe sp\u00e4ter seine fetwa \u00fcber die Revolution zur\u00fcckgezogen. Man entdeckte bald die boshaften Machenschaften, die dieses Ger\u00fccht \u00fcber Zur\u00fccknahme der fatwa durch den Juristen aufgebracht hatten. Wenn das wahr w\u00e4re, war es dann nicht die Pflicht der Zeitschrift al-da&#8217;wa. wenn Mawdudi das wirklich getan h\u00e4tte, Zur\u00fccknahme oder Widerruf zu drucken? Al-da&#8217;wa hatte jedoch nichts dergleichen ver\u00f6ffentlicht. Der erste, der \u00fcber diese Angelegenheit Bescheid wusste, war der, der das Ger\u00fccht aufgebracht hatte! Interessant war auch die Versp\u00e4tung des Ger\u00fcchtes: Maulana Mawdudi starb innerhalb eines Monats nach der Ver\u00f6ffentlichung seines Verdiktes, w\u00e4hrend das Ger\u00fccht von dessen Widerruf Monate sp\u00e4ter verbreitet wurde!Den Standpunkt der ber\u00fchmten al-Azhar Universit\u00e4t hat ihr ehemaliger Shaykh in einem Interview mit al-sharq al-awsat verk\u00fcndet, ver\u00f6ffentlicht von London und Jiddah in der Ausgabe vom 3, Februar 1979. Er sagte: &#8222;Imam Khomeini ist unser Bruder im Islam, trotz der Unterschiede in ihren Rechtsschulen sind die Muslime Br\u00fcder im Islam, und Imam Khomeini steht unter dem gleichen Banner wie ich: dem Islam.&#8220;In seinem letzten Buch, das unter den Jungen, die der islamischen Bewegungen angeh\u00f6ren, die Runde machte, mit dem Titel Abjadeyet al-tasawwur al-haraki 1&#8217;1-amal al-islami (ABC des praktischen Wissens \u00fcber das Islamische Werk), enth\u00fcllt Ustad Fathi Yakin die Verschw\u00f6rungen der Kolonialisten und Superm\u00e4chte gegen den Islam. Er schreibt: &#8222;Es gibt ein lebendes Beispiel f\u00fcr das, was wir gesagt haben, (n\u00e4mlich \u00fcber die Komplotte der Kolonialisten und Superm\u00e4chte gegen den Islam) das ist das gegenw\u00e4rtige Experiment der Islamischen Revolution im Iran. Wir haben ein Beispiel, bei dem alle ungl\u00e4ubigen M\u00e4chte der Erde darauf losst\u00fcrmte! um zu k\u00e4mpfen und sich erbittert bem\u00fchten, diese Revolution zu vereiteln, weil sie islamisch ist und weil sie weder \u00f6stlich noch westlich ist.&#8220; 49Manchmal wundert man sich \u00fcber die \u00fcblen Kr\u00e4fte, die die Ansichten unserer muslimischen Jugend manipulieren wollen. Sie w\u00fcrden allerdings nicht irregef\u00fchrt, wenn sie auf ihre aufrichtigen F\u00fchrer h\u00f6ren w\u00fcrden, wie etwa der verstorbenen Maulana Mawdudi und Ustad Fathi Yakin, statt sich t\u00e4uschen zu lassen durch Mullas mit religi\u00f6sem Auftreten, die aber in Wirklichkeit mit verd\u00e4chtigen Interessen lieb\u00e4ugeln.Den neuesten uns vorliegenden Artikel schrieb al-da&#8217;wa in ihrer Ausgabe von Nai 1982:&#8220; Es gibt in der heutigen Welt ein wachsendes islamisches Bewusstsein, ein Anzeichen daf\u00fcr ist die Islamische Revolution im Iran, die trotz aller Hindernisse imstande war, des \u00e4lteste Kaiserreich zu vernichten, das verwerflichste Regime, einen der b\u00f6sartigsten Feinde des Islam und der Muslime. 50In einer ihrer sp\u00e4teren Ausgaben sah die Zeitschrift a l-da&#8217;wa die Islamische Revolution im Iran als Ergebnis der weltweiten islamischen Bewusstwerdung, auf die wir am Beginn dieser Studie Bezug nahmen. Was die Hindernisse und H\u00fcrden betrifft die gegen diese Revolution errichtet worden sind, so meinen wir, es ist die Pflicht aller wahren Muslime, bei ihrer Beseitigung mitzuhelfen.Was wir im Vorstehenden dargelegt haben, gibt die Meinung bekannter sunnitischer Gelehrter und Denker wieder, die den islamischen Bewegungen nahestehen. Um auf den Standpunkt einzugehen, den die Schiiten in der Frage der Einheit aller Muslime einnehmen, gen\u00fcgt es, die Antwort zu zitieren, die Imam Khomeini gab, als man ihn nach den Grundlagen der Iranischen Revolution fragte. Imam Khomeini sagte; &#8222;Es gibt heutzutage keinen Grund mehr, Muslime zu Sunniten und Schiiten zu machen. Heute sind wir alle Muslime. Dies ist eine islamische Revolution, und wir alle sind Br\u00fcder im Islam.&#8220;Ustad al-Ghannushi zitiert in seinem Buch &#8218;al-harakat al-islamiyah wal-tahdith&#8216; folgende Worte Imam Khomeinis:&#8220;Wir wollen vom Islam beurteilt und gelenkt werden, so wie er dem Propheten Muhammad, Allahs Segen und Heil auf ihm und seinen Nachkommen, offenbart wurde, und in dem es eine solche Unterscheidung zwischen einem Sunniten und einem Schiiten nicht gibt, da es die verschiedenen Rechtsschulen zur Zeit des Propheten nicht gab,&#8220; 51Auf der 14. Konferenz \u00fcber islamisches Denken,&#8216; die in Algier stattfand, sagte einer der Teilnehmer und Repr\u00e4sentant von Imam Khomeini: &#8222;Br\u00fcder! Die Feinde unterscheiden nicht zwischen Schiiten und Sunniten. Sie wollen den Islam vernichten als Religion, als Rechtsschule und als Ideologie. Diejenigen, die mit Wort und Tat die Muslime in Schiiten und Sunniten zu teilen versuchen, stehen in den Reihen der Ungl\u00e4ubigen und im Widerspruch zum Islam und allen Muslimen. Von jetzt an ist es, wie Imam Khomeini in seiner Fatwa erkl\u00e4rt hat, religi\u00f6s verboten. Es ist die Pflicht aller Muslime, es zu verhindern.&#8220;Sollten wir nicht danach streben, den innersten Kern dieser Revolution zu verstehen, ihre historischen Ziele und ihre g\u00f6ttlichen Absichten? Heute steht der Islam wieder auf beiden Beinen, bem\u00fcht, sich den Herausforderungen, die ihm der Westen zuwirft, zu stellen. Die iranischen Muslime &#8211; und mit ihnen alle wahren und bewussten Muslime &#8211; haben das Banner des Islam aufgenommen, Banner seiner Wiedergeburt und seines Sieges auf Erden. Dies ist das h\u00f6chste Ziel im Leben eines jeden Muslim, und darin liegt Gottes Wohlgefallen, des Allm\u00e4chtigen. Lassen Sie uns sehen, was Ghali Shukri, ein \u00e4gyptischer Christ und Marxist, \u00fcber die g\u00f6ttlichen Eigenschaften dieser Revolution zu sagen hat. Er greift diese Revolution in einem Artikel an, der in Dirasat al-arabiyah (Arabische Studien) ver\u00f6ffentlicht wurde, und sagt: &#8222;Einige dieser vorhandenen Widerspruche sind auf fallend; Gelehrte, die f\u00fcr ihren marxistischen Hintergrund bekannt sind, haben sich im Handumdrehen zu entschlossenen Muslimen gewandelt; andere, die nach ihrem Taufschein Christen sind, werden in einem Augenblick zu muslimischen Extremisten; Gelehrte, die ihrer Erziehung nach zum Westen geh\u00f6ren, die mit seinen Sitten und Gewohnheiten aufgewachsen und erzogen worden sind, werden ohne den geringsten R\u00fcckhalt zu fanatischen Ostlern. Unter dem Banner von Khomeini kehren gebildete Araber zur\u00fcck in den Scho\u00df der Tradition, wie verlorene Schafe in ihren pferch zur\u00fcckkehren nach langer Verbannung und Trennung, und all das mit der Entschuldigung, zu den Tatsachen und zur Realit\u00e4t zur\u00fcckzukehren, und mit der Entschuldigung des bitteren Versagens von Marxismus, S\u00e4kularismus, Liberalismus oder Nationalismus.&#8220; 52 Diese Worte Ghali Shukris mit seiner bitteren und sarkastischen Kritik an Imam Khomeini und der Islamischen Revolution geben uns eine bessere Gelegenheit, die Tiefe und Spannweite dieser Islamischen Revolution zu verstehen als viele muslimische Autoren, die zum Islam aufrufen!Wir schlie\u00dfen unseren Artikel mit den Worten Imam Khomeinis aus einer Ansprache in Qum vor 17 Jahren. Dort sagte der Imam:&#8220;Die schmutzigen H\u00e4nde, die die Differenzen zwischen Schiiten und Sunniten noch versch\u00e4rfen, sind weder die der Schiiten noch der Sunniten. Es sind die H\u00e4nde der Kolonialisten, die vorhaben, uns die islamischen L\u00e4nder aus den H\u00e4nden zu nehmen. Diese Kolonialm\u00e4chte, die mit unterschiedlichen Methoden und Konspirationen unseren Wohlstand pl\u00fcndern wollen, sind es, die unter dem Vorwand von Schiismus oder Sunnismus Verschw\u00f6rungen ausbr\u00fcten, um einen Keilet&#8220; zwischen beide zu treiben.&#8220;FUSSNOTEN1- Siehe Usul al-takadum inda mufakkiri al-islam fil a&#8217;lam al-arabi al-hadith (Die Grundlagen des Fortschritts nach den muslimischen Gelehrten der arabischen Welt) von Dr. Fahmi Jadan, 1. Auflage Juni 19792- s. 561-562.3- S. 74- s. 575- s. 576- Dar al-itisam. 1. Auflage. S. 337-1. Auflage, S. 338- ebend. S. 33 ebend. S. 339- s. 15010- S. 16311- S. 5612- 5. Bd, Apr. 1956, S\u00bb 7313- S. 7614- S. 14215- s. 14316- S. 144-45 S. 7917- s. 15818- S. 8219- Bd 2, S. 16520- S.18321- S. 18722- S. 3923- S. 5224- S. 12825- S. 6026- s. 26327- 19S. 6928- S. 6129- S. 42030- S. 42131- S. 932- S. 98-9933- 1398 A.H.34- S. 20835- 4. Nachdruck S. 4636- Gedr. in Dar al-ansar. S. 2137- S. 2238- ebend.39- S. 42240- S. 1704l &#8211; S. 1642- S. 1743- ebend.44- S. 2445- S. 3646- s. 2747- ebend.48- S. 3949- S. 4850- S. 2051- S. 2152. Das Zitat ist von al-bayadir al-siyasi (Zeitschrift) Bd. II, 1. Febr. 1982, S. 3 <\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen Ein Erb\u00e4rmlicher AufschreiDr.<a href=\"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/archive\/163\">mehr<i class=\"fa fa-long-arrow-right\" aria-hidden=\"true\"><\/i><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":164,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[],"class_list":["post-163","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-artikel-und-literaur"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/163","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=163"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/163\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":165,"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/163\/revisions\/165"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/164"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=163"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=163"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=163"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}