{"id":18,"date":"2019-07-12T22:58:46","date_gmt":"2019-07-12T20:58:46","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/ahlebeyt-de\/?p=18"},"modified":"2019-07-14T22:24:53","modified_gmt":"2019-07-14T20:24:53","slug":"die-ersten-lebensjahre-des-propheten-saws","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/archive\/18","title":{"rendered":"Die ersten Lebensjahre des Propheten saws"},"content":{"rendered":"<div class=\"post-content\">\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Kurze Zeit nach der Geburt des Propheten wurde seine Mutter Amina krank, und sie hatte keine Milch mehr f\u00fcr den S\u00e4ugling. Es war auch damals in den adeligen Kreise Mekkas Sitte, ihre Kinder auf dem Land aufwachsen zu lassen. In der gesunden Luft und in der Weite der W\u00fcste konnten sich die Kinder k\u00f6rperlich und seelisch besonders gut entwickeln und gleichzeitig das reine Hocharabisch der Beduinen lernen. Daher suchte der Gro\u00dfvater Abdul Muttalib nach einer Amme f\u00fcr seinen Enkelsohn. Diese hie\u00df Halima und kam zu der Zeit mit anderen Frauen ihres Stammes und ihrem Mann aus der W\u00fcste nach Mekka, um sich ein Kind zum Stillen zu holen. Es hatte lange Zeit nicht geregnet, und die Menschen litten unter Hunger und Durst. Esel und Kamelstuten gaben keine Milch mehr, und selbst Halimas Sohn schrie oft die ganze Nacht vor Hunger, weil Halima nicht genug Milch hatte.Halima ritt auf ihrer Eselin, die aber so abgemagert und schwach war, dass sie den Zug der Karawane verz\u00f6gerte und den anderen zur Last fiel. In Mekka angekommen, nahmen sich die anderen Frauen verschiedene Kinder, aber niemand wollte ein Waisenkind. Als Abdul-Muttalib nach einer Frau fragte, die noch kein Kind hatte, meldete sich Halima und nahm seinen Enkel zu sich.Und siehe da, als Halima das Kind Muhammad auf ihren Scho\u00df setzte, gaben ihre Br\u00fcste pl\u00f6tzlich so viel Milch, wie das Kind verlangte. Muhammad und auch ihr eigener Sohn tranken, bis sie gestillt waren und einschliefen. Pl\u00f6tzlich war auch die alte Kamelstute voll mit Milch. Halima und ihr Mann konnten so viel Milch trinken, bis sie ges\u00e4ttigt waren, und sie verbrachten seit langem wieder eine gute Nacht. Am n\u00e4chsten Morgen sprach ihr Mann, dass Halima einen gesegneten Menschen zu sich genommen h\u00e4tte. Hz. Muhammad trank immer nur an der rechten Brust, w\u00e4hrend die linke Brust f\u00fcr Halimas eigenen Sohn verblieb.Bei ihrer R\u00fcckkehr in die W\u00fcste ritt Halima zusammen mit Muhammad auf ihrer Eselsstute. Doch dieses Tier lief nun so schnell, dass es die Begleiterinnen weit abh\u00e4ngte. Als sie zu ihren Lagerpl\u00e4tzen, die sehr unfruchtbar waren, zur\u00fcckkehrten, kamen am Abend ihre Ziegen und Schafe gut gen\u00e4hrt und voll mit Milch von der Weide zur\u00fcck. Die Tiere der anderen jedoch blieben weiterhin hungrig und schwach. Halima und ihr Mann brauchten von nun an keine Sorgen mehr um ihren Lebensunterhalt zu haben. Er wurde ihnen von Allah reichlich zugeteilt.Einige Charaktereigenschaften des Propheten als KindIn dieser gesegneten Umgebung wuchs Hz. Muhammad zu einem kr\u00e4ftigen und gesunden Jungen heran; t\u00e4glich spielte er mit den anderen Kindern und h\u00fctete mit ihnen zusammen Schafe und Kamele. Von Anfang an war Muhammad reinlich und gut und tat keine schlechten Dinge. Beim Essen benahm er sich vorbildlich. Bevor er zu essen begann, sagte er stets: \u2018Im Namen Gottes\u2019 und wenn er mit dem Essen fertig war \u2018Dank sei Gott\u2019. Er a\u00df seinen Teller leer und nahm anderen niemals etwas weg. Was anderen Kindern geh\u00f6rte, a\u00df er nicht. Niemals kam \u00fcber seine Lippen eine L\u00fcge und schlechte Taten vermied er. Er lachte nicht laut, sondern leise und angenehm und war stets freundlich. Nie \u00e4rgerte er andere Kinder oder andere Menschen, sondern er war immer freundlich und gut zu ihnen. Jeden Tag f\u00fcllte er einen Korb mit Datteln und verteilte sie unter andere Kinder. <\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kurze Zeit nach der Geburt des Propheten wurde seine Mutter<a href=\"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/archive\/18\">mehr<i class=\"fa fa-long-arrow-right\" aria-hidden=\"true\"><\/i><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":19,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[],"class_list":["post-18","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-prophet-muhammad-s-a-s"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20,"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18\/revisions\/20"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/19"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}