{"id":30,"date":"2019-07-13T11:30:08","date_gmt":"2019-07-13T09:30:08","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/ahlebeyt-de\/?p=30"},"modified":"2019-07-14T22:24:43","modified_gmt":"2019-07-14T20:24:43","slug":"das-waisenkind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/archive\/30","title":{"rendered":"Das Waisenkind"},"content":{"rendered":"<div class=\"post-content\">\n<p><strong>Das Waisenkind(Sure 93, Der Morgen, Verse 7 &#8211; 12)<\/strong><em>&#8220; <\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Im Nahmen Allahsdes Gn\u00e4digen des Barmherzigen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Fand dich dein Herr nicht als Waise und gab dir Obdach ? Er fand dich irrend und f\u00fchrte dich richtig. Und er fand dich in Armut und machte dich reich. Darum bedr\u00fccke die Waise nicht, und schilt nicht den Bettler, und erz\u00e4hle von der Gnade deines Herrn.&#8220;<\/em>Prophet Muhammad (s.a.s.) blieb bis zu f\u00fcnf Jahren auf dem Land, wuchs zu einem kr\u00e4ftigen Jungen heran und lernte sehr gutes Arabisch. Als Halima ihr Pflegekind zur\u00fcck zu seiner Mutter brachte, war es sehr schwer f\u00fcr sie sich von ihm zu trennen.Als Muhammad (s.a.s.) 6 Jahre alt war, beschlo\u00df seine Mutter Amina, ihrem Sohn das Grab seines Vaters in Medina zu zeigen, der vor seiner Geburt gestorben war. Sie schlossen sich einer Karawane an und, auf einem Kamel reitend, \u00fcberstanden sie die lange und m\u00fchsame Reise nach Medina. Dort verbrachten sie die Zeit bei Verwandten und oft besuchte Amina mit ihrem Sohn das Grab des Vaters. Sie erz\u00e4hlte viel von ihm und Muhammad sp\u00fcrte die gro\u00dfe Verbundenheit seiner Mutter mit seinem Vater. Nach einiger Zeit r\u00fcstete sich die Karawane wieder f\u00fcr den R\u00fcckweg nach Mekka, und f\u00fcr Amina und Muhammad hie\u00df es Abschied nehmen. Mitten in der W\u00fcste wurden sie von einem m\u00e4chtigen Sandsturm \u00fcberrascht, Menschen und Tiere k\u00e4mpften ums \u00dcberleben. Amina, deren Gesundheitszustand ohnehin schwach war, starb noch in derselben Nacht und wurde in dem kleinen Dorf Abwaa begraben. So mu\u00dfte Muhammad allein ohne seine geliebte Mutter nach Mekka zur\u00fcckkehren. Jetzt hatte er weder Vater noch Mutter, er war ein\u00a0<strong>Waisenkind.<\/strong>Abdul Muttalib, der Gro\u00dfvater Muhammads nahm nun seinen Enkel bei sich auf. Liebevoll sorgte er f\u00fcr diesen und war stets freundlich zu ihm. Er wu\u00dfte, was aus Muhammad einst werden w\u00fcrde. Auch von j\u00fcdischen und christlichen Gelehrten hatte er geh\u00f6rt, dass aus Mekka ein Prophet hervorgehen w\u00fcrde. Abdul Muttalib war ein ansgesehener geehrter Mann in der arabischen Gesellschaft. Er war damals der F\u00fchrer der Qureisch, der die Schl\u00fcssel zur Kaaba aufbewahrte und die Verteilung des Zamzam-Wassers an die Pilger \u00fcberwachte. Neben der Kaaba hatte er einen eigenen Platz, den sonst niemand betrat au\u00dfer Muhammad. Er war der Einzige, der sich hier neben seinen Gro\u00dfvater hinsetzen durfte. Wenn die anderen nicht wollten, dass Muhammad sich dorthin begab, sagte sein Gro\u00dfvater mehrmals: &#8222;Lasst meinen Jungen nur kommen! Ich beteuere bei Gott, in seinem Antlitz ist Besonderes und Gro\u00dfes zu lesen. Ich sehe, dass Muhammad eines Tages euer F\u00fchrer sein wird.&#8220; Und Abdul Muttalib zog den Jungen zu sich und streichelte ihn. Er wu\u00dfte \u00fcber Muhammads Zukunft Bescheid, a\u00df immer mit ihm zusammen und lie\u00df ihn immer bei sich sein.Als Muhammad acht Jahre alt war, starb Abdul Muttalib. Vor seinem Tod hatte dieser Muhammad der F\u00fcrsorge seines j\u00fcngsten Sohnes Abu Talib anvertraut. Muhammad war f\u00fcr ihn wie ein eigenes Kind. Abu Talib war aber ein armer Mann und hatte eine gro\u00dfe Familie zu versorgen. Alle mu\u00dften mithelfen, den Lebensunterhalt zu verdienen, so auch Muhammad, der seinem Onkel nicht zur Last fallen wollte. Wie die anderen Kinder h\u00fctete er Schafe und Ziegen und half sp\u00e4ter seinem Onkel auch bei seinen Handelsgesch\u00e4ften.<strong>Muhammad und Bahiera<\/strong>(&#8222;Muhammads Leben, S. 5-7) <\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Waisenkind(Sure 93, Der Morgen, Verse 7 &#8211; 12)&#8220; Im<a href=\"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/archive\/30\">mehr<i class=\"fa fa-long-arrow-right\" aria-hidden=\"true\"><\/i><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":31,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[],"class_list":["post-30","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-prophet-muhammad-s-a-s"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=30"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":32,"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30\/revisions\/32"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/31"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=30"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=30"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=30"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}