{"id":39,"date":"2019-07-13T12:05:04","date_gmt":"2019-07-13T10:05:04","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/ahlebeyt-de\/?p=39"},"modified":"2019-07-14T22:24:17","modified_gmt":"2019-07-14T20:24:17","slug":"mohammad-und-chadidscha","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/archive\/39","title":{"rendered":"Mohammad und Chadidscha"},"content":{"rendered":"<div class=\"post-content\">\n<p><strong>Mohammad und Chadidscha<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zeitalter der FinsternisMuhammad (s.a.s.) wuchs in Mekka heran, der bl\u00fchenden , reichen und bekannten Handelsstadt. Die Lage der Menschen war jedoch bis auf wenige schlecht. Die meisten von ihnen dachten nur an sich selbst, an ihre Familien und an ihren Stamm, jeder wollte so reich werden wie nur m\u00f6glich. Kaum einer betrachtete es als eine Notwendigkeit, den Armen zu helfen, Kranke zu pflegen, f\u00fcr einsame Leute oder Waisenkinder zu sorgen oder nur ehrliche Gesch\u00e4fte zu machen. Mit ihrem G\u00f6tzendienst rechtfertigten die Reichen ihr schlechtes Benehmen und die Unterdr\u00fcckung der Menschen. Sie glaubten ja auch nicht daran, da\u00df sie nach ihrem Tode von Allah (t. a.) zur Rechenschaft gezogen werden k\u00f6nnten. Viele reiche Mekkaner gebrauchten ihr Geld f\u00fcr Zins- und Wuchergesch\u00e4fte, wodurch sie selber wohl reicher, aber die Armen immer \u00e4rmer wurden.Au\u00dferdem entbehrten die Frauen in jener Zeit offiziell s\u00e4mtliche Rechte. Viele M\u00e4nner \u00e4rgerten sich \u00fcber die Geburt einer Tochter, sie empfanden es als Schmach und Schande. In manchen St\u00e4mmen ermordeten die V\u00e4ter ihre kleinen T\u00f6chter, indem sie diese lebendig in den W\u00fcstensand eingruben.Aber es gab auch in dieser Zeit einige wenige Familien, welche die Anbetung der G\u00f6tzen ablehnten, die Unterdr\u00fcckten verteidigten und die Bed\u00fcrftigen unterst\u00fctzten. Zu diesen Familien geh\u00f6rten sowohl die Familie des Propheten als auch die Familie Chadidschas. Der Vater Chadidschas leistete bereits Widerstand gegen Tubba, den Herrscher von Jemen, als dieser beschlo\u00df, den schwarzen Stein &#8222;Hagar ul Aswad&#8220; in der Wand der Kaaba nach Jemen bringen zu lassen. Durch seinen Kampf und seinen engagierten Einsatz verzichtete Tubba schlie\u00dflich auf sein Vorhaben und belie\u00df den heiligen Stein schlie\u00dflich an seinen Platz.ChadidschaChadidscha war in der damaligen Gesellschaft eine sehr angesehene Pers\u00f6nlichkeit, reich, selbst\u00e4ndig, aktiv und unabh\u00e4ngig denkend. Sie setzte sich \u00fcber Normen der Gesellschaft hinweg und tat nur, was ihr richtig erschien. So lie\u00df sie die Gelder ihrer zwei verstorbenen Ehem\u00e4nner nicht, wie es damals \u00fcblich war, ruhen oder nutzte sie zu Zins- und Wuchergesch\u00e4ften, sondern sie setzte sie ein, um rechtm\u00e4\u00dfige Handelsgesch\u00e4fte zu machen. Dadurch konnte sie ihr Verm\u00f6gen noch vergr\u00f6\u00dfern. Sie stellte ehrliche Leute ein, und sie f\u00fchrte mit ihnen ein bl\u00fchendes Handelsunternehmen.Die Zeit der Heirat von Muhammad und ChadidschaAus der Geschichte wissen wir, da\u00df Chadidscha von Gelehrten ihrer Zeit erfahren hatte, da\u00df Muhammad (s.a.s.) der letzte Prophet sein w\u00fcrde. Dieser erregte in Mekka immer wieder gro\u00dfes Aufsehen durch seine absolute Ehrlichkeit und Zuverl\u00e4ssigkeit. So verkaufte Muhammad einmal ein Kamel. Als der K\u00e4ufer das Tier wegf\u00fchrte, sah Muhammad, da\u00df es lahmte. Sofort rief er den Mann, gab ihm sein Geld zur\u00fcck und nahm das Kamel wieder mit nach Hause. Chadidscha bat Muhammad (s.a.s.), die Leitung und Verantwortung ihrer Handelskarawanen zu \u00fcbernehmen. Auf seinen Reisen wurde Muhammad begleitet von &#8222;Maysarah&#8220; , dem Sklaven Chadidschas. Muhammad behandelte Maysarah wie einen guten Freund, und dieser berichtete Chadidscha von dessen Freundlichkeit und hervorragendem Verhalten auf den Reisen. Nun war sich Chadidscha sicher, da\u00df Muhammad jener Ersehnte war, auf den sie gewartet hatte. Viele Heiratsantr\u00e4ge der reichen und adeligen M\u00e4nner Mekkas hatte sie abgelehnt. Doch in bezug auf Muhammad war sie nicht nur gern bereit, sondern sie selbst war es, die ihm den Vorschlag zur Ehe \u00fcberbringen lie\u00df. Sie selbst bestimmte auch die Morgengabe aus ihrem eigenen Verm\u00f6gen.Auch Muhammad (s.a.s.) war gern zu einer Ehe mit Chadidscha bereit, denn auch er wu\u00dfte von ihren au\u00dfergew\u00f6hnlichen Eigenschaften, ihrem Mut und ihrem aufrichtigen Charakter. Muhammad (s. a. s.) war elternlos, ohne eigene Familie und f\u00fchlte sich oft einsam. Er war damals 25, Chadidscha wahrscheinlich 40 Jahre alt. (Die Geschichtsschreibung gibt auch 28 Jahre an).Durch die Ehe mit Chadidscha wurde Muhammad (s.a.s.) ein wirkliches Zuhause gegeben. Mit ihr hatte Muhammad eine warmherzige, treue und liebevolle Lebensgef\u00e4hrtin gefunden, die ihn st\u00fctze, beriet und ihm zur Seite stand in guten und schweren Tagen. Sie war die erste Frau, die sp\u00e4ter nach seiner Ernennung zum Propheten, seine Einladung zum Islam annahm. Der Prophet betonte: &#8222;Chadidscha ist eine der besten Frauen der Ummah&#8220;. Jedes Mal, wenn der Engel Gabriel zum Propheten hernieder kam, sagte er: &#8222;Richte Chadidscha Gottes Gru\u00df aus! Sag ihr, Gott hat f\u00fcr dich ein wundersch\u00f6nes Schlo\u00df im Paradies bereitgestellt&#8220;:\u00a0 <\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mohammad und Chadidscha Zeitalter der FinsternisMuhammad (s.a.s.) wuchs in Mekka<a href=\"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/archive\/39\">mehr<i class=\"fa fa-long-arrow-right\" aria-hidden=\"true\"><\/i><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":40,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[],"class_list":["post-39","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-prophet-muhammad-s-a-s"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/39","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=39"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/39\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":41,"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/39\/revisions\/41"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/40"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=39"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=39"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=39"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}