{"id":50,"date":"2019-07-13T12:49:17","date_gmt":"2019-07-13T10:49:17","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/ahlebeyt-de\/?p=50"},"modified":"2019-07-14T22:23:42","modified_gmt":"2019-07-14T20:23:42","slug":"die-verbreitung-der-islamischen-lehre","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/archive\/50","title":{"rendered":"Die Verbreitung der islamischen Lehre"},"content":{"rendered":"<div class=\"post-content\">\n<p><strong>Die Verbreitung der islamischen Lehre<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Beginn der Offenbarung hatte Prophet Muhammad (s.) den g\u00f6ttlichen Auftrag erhalten, alle Menschen zum Islam und der Anbetung des Einzigen Gottes aufzurufen. Er war beauftragt, gegen Unglauben, G\u00f6tzentum und Abg\u00f6tterei sowie gegen ausschlie\u00dflich materielles Denken und Handeln zu k\u00e4mpfen, die Notleidenden und Unterdr\u00fcckten zu unterst\u00fctzen und sie aus ihrer Unterdr\u00fcckung zu befreien. Hz. Muhammad (s.) wu\u00dfte von Anfang an \u00fcber seine Aufgabe Bescheid. Er wu\u00dfte auch, dass auf diesem Weg viele Schwierigkeiten und Probleme auf ihn warteten und dass er es nicht leicht haben werde, diese ihm von Allah aufgetragene Verantwortung gut zu erf\u00fcllen.Er erkannte, dass jedes \u00fcbereilte Vorgehen seine Einladung zu dem Einzigen Gott zerst\u00f6ren w\u00fcrde. So begann er sein Werk mit Geduld, Weitblick und der erforderlichen Vorsicht. Er f\u00fchrte seinen Auftrag stufenweise durch.\u00a0Die 1. Etappe seiner Einladung zum IslamDie ersten, die Hz. Muhammad (s.) zum Islam einlud, waren seine Ehefrau Chadidscha und sein Vetter Ali, der gerade 12 Jahre alt war. Sie versprachen ihm, ihn in seiner gro\u00dfen g\u00f6ttlichen Sendung zu unterst\u00fctzen und er konnte sich auf seine ersten beiden Anh\u00e4nger v\u00f6llig verlassen. So wurde sein Haus der erste St\u00fctzpunkt seiner Bewegung , also das erste islamische Zentrum. Mit ihnen beiden verrichtete der Prophet die ersten Gemeinschaftsgebete, bisweilen in seinem Haus, bisweilen in einem Winkel der Heiligen Moschee.Einige Zeit darauf wandte sich Zayd, ein freigelassener Sklave im Haus des Propheten, dem Islam zu. Obwohl er als freier Mann zu seinen Eltern h\u00e4tte zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen, zog er es vor, im Haus des Propheten zu bleiben.Nun begann der Prophet jeden, der dazu bereit und aufgeschlossen war, \u00fcber Allah (t. a.) und Islam aufzukl\u00e4ren, aber geheim und in aller Verschwiegenheit. Er trug ihm Verse aus dem heiligen Qur\u2019an vor, erkl\u00e4re sie ihm und lud ihn zum Islam ein. Manchmal geschah das in der Stille der Moschee, manchmal neben den H\u00fcgeln von Marwah und Safa, oder aber im Haus des Propheten selbst. Auch die neuen Muslime taten ihren Glauben nicht in aller \u00d6ffentlichkeit kund, und sie verrichteten das Gebet im Verborgenen. Im Verlauf von drei Jahren gelang es dem Propheten seine Anh\u00e4ngerschar auf 40 opferfreudige, standfeste und willensstarke Muslime anwachsen zu lassen und diese auszubilden.Am Ende des dritten Jahres \u00e4nderte sich die Situation jedoch schlagartig. Ein paar G\u00f6tzenanbeter entdeckten einige Muslime in den Bergen, wie sie mit Gebet und Gotteslobpreisung besch\u00e4ftigt waren. Die G\u00f6tzendiener waren emp\u00f6rt und fingen laut an zu schreien, zu fluchen und zu drohen. Es kam zu einem Handgemenge mit den Muslimen. Die Muschrikin kehrten nach Mekka zur\u00fcck und berichteten, was sie gesehen hatten. Nun wu\u00dften alle Bescheid und begriffen, dass die Einladung des Propheten zum Einen Gott nicht ohne Wirkung geblieben war. Dem Islam war es in diesen drei Jahren gelungen, in Mekka, der Metropole des arabischen G\u00f6tzendienstes, Wurzeln zu schlagen, und es sollte nicht mehr gelingen, ihn zum Verstummen zu bringen.Die 2. Phase der Einladung zum Islam&#8220;<strong><em>Wahrlich! Gott hat den Gl\u00e4ubigen Huld erwiesen, indem er aus ihrer Mitte einen Gesandten erweckte, der ihnen Seine Zeichen (Ayat) vortr\u00e4gt, sie reinigt und sie das Buch und die Weisheit lehrt, wo sie doch in offenkundigem Irrtum waren.&#8220;\u00a0<\/em><\/strong>(Sure 3, Al Imran, 164)Allah gab nun dem Propheten zu verstehen, dass es an der Zeit w\u00e4re, den Islam nicht mehr nur im Geheimen, sondern auch in der \u00d6ffentlichkeit zu verk\u00fcnden.<strong>Die Einladung der Verwandten und guten Freunde<\/strong>Zun\u00e4chst lud Muhammad (s.) seine Verwandten und Freunde zu einem Essen ein. Nachdem alle gegessen und getrunken hatten, begann Muhammad (s.) \u00fcber Allah, den Barmherzigen und Gerechten und \u00fcber die islamische Lehre zu sprechen. Doch pl\u00f6tzlich wurde er von seinem Onkel Abu Lahab unterbrochen. Dieser liebte es, selbst im Mittelpunkt zu stehen. Auf gemeine Art widersprach er seinem Neffen st\u00e4ndig und st\u00f6rte die ganze Versammlung , bis die Leute schlie\u00dflich anfingen zu gehen. So war es dem Propheten nicht mehr m\u00f6glich, alles zu sagen, was er vorhatte. Doch lie\u00df er sich durch dieses Ereignis von seinem Vorhaben nicht abbringen.Er lud seine Verwandten ein zweites Mal zu einem Essen ein. Als die Gelegenheit g\u00fcnstig war, sagte er: &#8222;Allah hat mir anbefohlen, euch Seine Botschaft zu \u00fcberbringen. Wer will mir dabei helfen und mein Bruder, Beistand und Stellvertreter sein?&#8220; Die Frage kam f\u00fcr die Anwesenden ziemlich unerwartet. Sollten sie einer neuen Lehre, Islam genannt, folgen, die noch fast v\u00f6llig unbekannt f\u00fcr sie war? Und sollten sie jemand folgen, der nicht einmal das Oberhaupt der Qureisch war?Die eingetretene Stille wurde pl\u00f6tzlich unterbrochen von der Stimme des jungen Ali:\u00a0<em>&#8222;O Prophet Gottes. Ich will dein Helfer sein und den bek\u00e4mpfen, der dich bek\u00e4mpft.&#8220;\u00a0<\/em>Die Anwesenden waren erstaunt und schmunzelten, denn sie konnten die Aussagen eines Jungen nicht ernst nehmen. Doch Muhammad (s.) hat in Anwesenheit aller, auch Abu Talibs, eines F\u00fchrers der Qureisch, dessen Sohn Ali als seinen Wesir und Stellvertreter bekanntgegeben. Abu Talib erhob dagegen keine Einspruch. Unterst\u00fctzte er selbst bereits Muhammad?\u00a0Die dritte Etappe der Einladung zum IslamNun war der Augenblick gekommen, da der Prophet \u00f6ffentlich zum Islam und dem Einzigen Gott aufrufen sollte. Er teilten den Menschen mit, dass er von Gott beauftragt sei, sich um die Rechtleitung der Menschen zu k\u00fcmmern. Es kam von Gott das Gebot:<em>&#8222;Muhammad! Das, was Wir dir geboten, sage nun in aller \u00d6ffentlichkeit. Sage, was recht und was unrecht ist. Und f\u00fcrchte dich nicht vor den G\u00f6tzenanbetern und deren Spott, denn wir werden sie bestrafen.&#8220;<\/em>Muhammad (s.) eilte zum H\u00fcgel Safa, denn wichtige Nachrichten teilte er gew\u00f6hnlich dort mit. Er erinnerte an seine Aufrichtigkeit und Glaubw\u00fcrdigkeit und sagte mit fester und \u00fcberzeugter Stimme:\u00a0<em>&#8222;Leute! Ich bin der Gesandte Gottes und von Gott zu euch und allen Menschen geschickt worden. Wisset, dass der Tod nicht das Ende des Lebens ist! Wie ihr einschlaft und wieder aufwacht, so werdet ihr sterben und wieder zu neuem Leben erwachen.Am Tag der Auferstehung werdet ihr zur Abrechnung gerufen werden und erscheinen. All eure Worte und alle euer Tun werden dann gepr\u00fcft und bewertet werden. F\u00fcr gute Ware werdet ihr belohnt und f\u00fcr schlechte bestraft. Leute, ich bringe euch ein ausgezeichnetes Programm und damit das Gl\u00fcck dieser Welt und der jenseitigen.Sprecht: \u2018Es gibt keinen Gott au\u00dfer dem Einzigen!\u2019 auf dass ihr errettet seiet! Betet einzig und allein Gott &#8211; Allah &#8211; an! Und &#8211; gest\u00e4rkt durch den Glauben &#8211; vereint Araber und Nichtaraber unter dem Banner des Tauhid.&#8220;<\/em>In dieser Phase seiner Mission betonte Hz Muhammad wesentlich die Notwendigkeit des Ein-Gott-Bekennens und die Anbetung des Einzigen Gottes, weniger die totale Verneinung der G\u00f6tzen. Das beruhigte die G\u00f6tzendiener und beschwichtigte sie in ihrem Zorn gegen Muhammad. Sie dachten, Muhammads Lehre h\u00e4tte keinen so gro\u00dfen Einflu\u00df auf die Leute und sie k\u00f6nnte der Lehre ihrer V\u00e4ter nicht schaden. Sie stellten sich auch vor, sie k\u00f6nnten bei ihrem Glauben und Muhammad sowie seine Anh\u00e4nger bei ihrem bleiben. Deshalb lie\u00dfen sie Muhammad aus Respekt gegen\u00fcber der W\u00fcrde und Pers\u00f6nlichkeit Abu Talibs in dieser Phase noch in Ruhe.\u00a0\u00a0Die 4. Etappe der Einladung zum IslamDie Offenbarung folgender Sure leitete die 4. Etappe der Verk\u00fcndigung des Islams ein:<strong><em>&#8222;So tue denn offen kund, was dir geboten war. Und wende dich ab von den G\u00f6tzendienern! Wir werden dir gewiss gen\u00fcgen gegen die L\u00e4sterer!&#8220;\u00a0<\/em><\/strong>(Sure 15 (Hidschra), 95)Nun begann der Prophet in aller Offenheit G\u00f6tzen und G\u00f6tzendienst zu kritisieren und er kl\u00e4rte die Bev\u00f6lkerung von Mekka auf \u00fcber die Machenschaften und Absichten der \u2018Gro\u00dfen\u2019 und Verantwortlichen des G\u00f6tzenkultes. Er erkl\u00e4rte ihnen die Unsinnigkeit des G\u00f6tzenkultes und machte ihnen den Unterschied zwischen Recht und Unrecht deutlich. Die Menschen konnten nun endlich die Ursache f\u00fcr ihr Leid und Elend erkennen, dass sie n\u00e4mlich von den Drahtziehern des G\u00f6tzendienstes um ihre menschenw\u00fcrdige Existenz betrogen wurden. Die Aufkl\u00e4rung der Menschen und die Botschaft des Einzigen Gottes lie\u00df die Zahl der Muslime immer mehr ansteigen, und der Einfluss des Islams wurde immer gr\u00f6\u00dfer.Die &#8222;Gro\u00dfen&#8220; des G\u00f6tzendienstes erkannten die Gefahr, die auf sie zukam, dass n\u00e4mlich Muhammad die ganze Gesellschaft umkrempeln werde. Sie wollten ihren Reichtum und ihre Macht behalten und ihren selbstgef\u00e4lligen Lebenswandel nicht aufgeben. Sie f\u00fcrchteten, dass sich die unterdr\u00fcckten Sklaven der Lehre Muhammads anschlie\u00dfen und nicht mehr bereit sein w\u00fcrden zu gehorchen. Sie mussten also Muhammad dazu bewegen zu verzichten, seine Lehre weiterhin in der \u00d6ffentlichkeit zu verbreiten.Zun\u00e4chst versuchten sie es mit Gespr\u00e4chen und Kompromissen. Sie wandten sich an Abu Talib und forderten ihn auf seinen Neffen einzuwirken, er solle aufh\u00f6ren, weiterhin gegen ihre G\u00f6tzen und ihren G\u00f6tzenkult vorzugehen. Daraufhin antwortete Hz. Muhammad:&#8220;<em>Lieber Onkel! Das Ungl\u00fcck dieses Volkes hat seine Ursache im G\u00f6tzendienst. Und die Gro\u00dfen der G\u00f6tzenlehre begehen &#8211; im Gewande des G\u00f6tzendienstes &#8211; Unrecht und Verbrechen an den Menschen und treten deren Rechte mit F\u00fc\u00dfen.&#8220;<\/em>Nun versuchten die G\u00f6tzendiener, den Propheten mit Geld, Reichtum und Macht zu bestechen, um ihn von seinem Vorhaben abzubringen. Wieder gingen sie zu Abu Talib und unterbreiteten ihm ihre Vorschl\u00e4ge. Hz. Muhammad (s.) antwortete ihm:<em>&#8222;Und wenn man mir die strahlende Sonne in die Rechte und den leuchtenden Mond in die Linke g\u00e4be, so w\u00fcrde ich dennoch nicht diesen g\u00f6ttlichen Auftrag unerf\u00fcllt lassen. Ich werde weitermachen, bis mir Gelingen beschert sein wird oder aber Tod und Schahadah mich ereilen.! Sage ihnen, dass sie statt all ihrer Vorschl\u00e4ge nur ein Wort sagen: \u2018Es gibt keinen Gott au\u00dfer dem Einzigen\u2019 auf dass sie errettet sein m\u00f6gen.&#8220;<\/em>Als die G\u00f6tzendiener sahen, dass sie auch mit ihren Geld- und Machtversprechungen nichts ausrichteten, beschlossen sie, Hz. Muhammad zu t\u00f6ten. Sie schlugen Abu Talib vor , sich einen anderen jungen Mann anstelle von Muhammad als Sohn zu nehmen, damit sie Muhammad t\u00f6ten k\u00f6nnten. Abu Talib war entsetzt und emp\u00f6rt \u00fcber ihre Unversch\u00e4mtheit und Schamlosigkeit und stand weiterhin voll und ganz zu seinem Neffen. Hz. Muhammad (s.) lehnte jeglichen Kompromiss mit den Muschrikin ab. Der Glaube an den Einen Gott zog immer mehr Menschen in ihren Bann. Bald standen sich zwei Gruppen gegen\u00fcber: die Muslime und die Qureisch, die den Propheten als L\u00fcgner bezeichneten. Die Gegner der Muslime griffen zum letzten Mittel, n\u00e4mlich zur Gewalt. Hinterh\u00e4ltig wurde den Muslimen aufgelauert, die Anh\u00e4nger Muhammads wurden eingesperrt und oft sogar grausam gequ\u00e4lt, obwohl sie niemandem etwas B\u00f6ses getan hatten. Es war eine sehr schwere Zeit f\u00fcr Muhammad und seine treuen Gef\u00e4hrten. Trotzdem hielten sie zusammen und ertrugen die Verfolgung standhaft. Sie waren \u00fcberzeugt, Gott w\u00fcrde ihnen beistehen.Der Prophet und die Mustasafin (die Unterdr\u00fcckten)Damit ihr besser versteht, warum der Prophet und seine Anh\u00e4nger in Mekka von den gro\u00dfen G\u00f6tzendienern beleidigt, beschimpft, verletzt, gequ\u00e4lt und sogar get\u00f6tet wurden, mache ich einen Sprung in die Zeit des Propheten in Medina, um euch zu zeigen, wie Hz. Muhammad (s.a.s.) dort gelebt hat.Neben der Moschee des Propheten stand eine einfache H\u00fctte aus Lehm und Palmwedeln, die &#8222;Suffah&#8220; hie\u00df. Dort wohnten Arme von Medina, die keine Unterkunft hatten. Prophet Muhammad (s.a.s.) war eng befreundet mit ihnen. Er besuchte sie und brachte ihnen oft Nahrungsmittel. Er lud sie auch zu ihnen ein und bewirtete sie mit gro\u00dfer Zuvorkommenheit. Die Armen umringten ihn, vertrauten sich ihm an und lauschten seinen Worten \u00fcber die g\u00f6ttlichen Gebote und den heiligen Koran.Einige der Bewohner Medinas waren jedoch unzufrieden mit dem Verhalten de Propheten und protestierten dagegen. Sie meinten, es schade dem Ansehen des Propheten, wen er sich so eng mit den Armen zusammenschlie\u00dfe, ja sie sogar zu sich nach Hause einlade. Die Reichen Mekkas w\u00fcrden sich vom Propheten fernhalten, denn es w\u00e4re eine Mi\u00dfachtung ihrer W\u00fcrde und Stellung, wenn sie sich neben diese Armen setzen m\u00fc\u00dften, um dem Propheten zuzuh\u00f6ren. Und der Prophet k\u00f6nne nur mit ihrer Macht und ihrem Einflu\u00df dem Islam zu mehr Macht und Einflu\u00df verhelfen!Diese Menschen bedachten jedoch nicht, da\u00df der g\u00f6ttliche Auftrag des Propheten unter anderem dem Ziel galt, diesen irrigen Wertvorstellungen ein Ende zu bereiten&#8230;&#8230;..Hz. Muhammad (s.a.s.) sollte durch seine Worte und sein Verhalten neue Werte setzten. Er sagte, da\u00df Adel und W\u00fcrde eines Menschen in engem Zusammenhang stehe mit dessen\u00a0<strong>Taqwa<\/strong>\u00a0( d.i. auf den Glauben gest\u00fctztes gutes Verhalten) und dessen Glauben an Gott. Und im Islam gelten jene als edel und ehrenwert, die tugendhaft und gottesf\u00fcrchtig sind und an Gott und die Worte des heiligen Propheten glauben.Salman FarsiEiner der Bed\u00fcrftigen, der tief und fest an Gott und dessen Propheten glaubte, war Salman Farsi. Er war sehr arm und besa\u00df fast nichts. Sein wollener Aba war geflickt, sein Gesicht sonnenverbrannt und seine H\u00e4nde von harter Arbeit gezeichnet. Der Prophet lobte ihn wegen seiner Tugend und Gottesfurcht und betrachtete ihn als Mitglied seines Hauses. Eines Tages beschwerte sich ein einflu\u00dfreicher Mekkaner beim Propheten \u00fcber die h\u00e4ufige Anwesenheit Salman Farsis in seinem Haus. Der Prophet antwortete ihm daraufhin folgendes:&#8220;<em>&#8222;Kein Mensch hat vor dem anderen irgendwelche Privilegien oder mehr Ehre und h\u00f6heren Rang. Araber und Nichtaraber, Schwarze und Wei\u00dfe &#8211; alle sind sie Gesch\u00f6pfe Gottes und Nachkommen Adams.Vorzug und W\u00fcrde eines Menschen haben allein mit dessen Tugend und Gottesfurcht &#8211; mit dessen Taqwa &#8211; zu tun.&#8220;<\/em>Gottesfurcht und Tugend waren also dem Propheten ausschlaggebend f\u00fcr seine Freundschaft oder Feindschaft mit jemandem. Er war herzlich und freundlich zu den Gottesf\u00fcrchtigen und Tugendhaften, auch wenn sie noch so arm und bed\u00fcrftig waren. Den Hochm\u00fctigen und Arroganten war er ein Feind, auch wenn sie noch so reich und m\u00e4chtig waren. <\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Verbreitung der islamischen Lehre Mit dem Beginn der Offenbarung<a href=\"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/archive\/50\">mehr<i class=\"fa fa-long-arrow-right\" aria-hidden=\"true\"><\/i><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":51,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[],"class_list":["post-50","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-prophet-muhammad-s-a-s"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=50"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":52,"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50\/revisions\/52"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/51"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=50"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=50"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=50"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}