{"id":53,"date":"2019-07-13T13:46:00","date_gmt":"2019-07-13T11:46:00","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/ahlebeyt-de\/?p=53"},"modified":"2019-07-14T22:23:31","modified_gmt":"2019-07-14T20:23:31","slug":"die-ersten-maertyrer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ikab.ch\/de\/archive\/53","title":{"rendered":"Die ersten M\u00e4rtyrer"},"content":{"rendered":"<div class=\"post-content\">\n<p>Die Worte des hl. Koran und das vorbildliche Verhalten Muhammads (s.a.s.) hatten solche Anziehunskraft auf die Menschen in Mekka, da\u00df immer mehr sich zum Islam bekannten . Unter ihnen war Ammar, der auch seine Eltern vom Glauben an den Einen Gott \u00fcberzeugen konnte. Die Gegner des Islam hatten bald davon erfahren. Sie f\u00fcrchteten, da\u00df sie ihre Macht im Land verlieren w\u00fcrden, wenn immer mehr Menschen auf Muhammad h\u00f6ren w\u00fcrden.So nahmen sie die schw\u00e4chsten unter den Muslimen, so auch Ammar, seine Mutter Somajeh und seinen Vater Jasser gefangen. Sie wollten sie mit Gewalt zwingen von ihrem Glauben abzulassen. Mehrere Tage gaben sie ihnen nichts zu essen und zu trinken, schlugen auf sie ein und t\u00f6teten sie vor den Augen ihres Sohnes. So wurden Somajeh und ihr Mann Jasser die ersten M\u00e4rtyrer im Islam.Die Auswanderung nach AbessinienDie Unterdr\u00fcckung und Drangsalierung durch die G\u00f6tzendiener setzte sich fort und wurde immer heftiger und qualvoller. Schlie\u00dflich wies Hz. Muhammad (s.a.s.) einige seiner Gef\u00e4hrten an, mit ihren Familien nach Abessinien auszuwandern, damit sie wenigstens eine Zeit lang von Folter und Unterdr\u00fcckung verschont blieben. In Abessinien regierte Negus, ein gl\u00e4ubiger Christ, der ihnen sicherlich erlauben w\u00fcrde, ihre Religion frei auszu\u00fcben. Im Jahr 651 n. Chr. machten sich 80 M\u00e4nner und 18 Frauen auf den Weg, angef\u00fchrt von Jafar, einem Sohn von Abu Talib und einem Bruder Alis (a.s.)Die mekkanischen G\u00f6tzenanbeter verfolgten die Muslime, jedoch ohne Erfolg. Daraufhin entsandten sie zwei ihrer angesehenen M\u00e4nner mit kostbaren Geschenken zum Negus. Sie wollten ihn bestechen, damit er ihnen die mekkanischen Emigranten wieder auslieferte. In Anwesenheit des Negus diskutierten Jafar Ibn Abi Talib und die Ungl\u00e4ubigen aus Mekka. Die Argumente Jafars und vor allem die Koransuren \u00fcber Hz. Mariam und Prophet Isa (a.s.) beeindruckten den Negus sehr. Er erkannte, da\u00df die Offenbarungen Muhammads (s.a.s.) und Jesu (a.s.) aus derselben Quelle kommen mu\u00dften. So erteilte er den Boten aus Mekka ein herbe Absage, gab ihnen ihre Geschenke zur\u00fcck und verwies sie des Landes. Die Gef\u00e4hrten des Propheten aber durften in Abessinien bleiben und wurden geachtet und respektiert.Die Geburt Hz. Fatimas (s.a.)Im gleichen Jahr, also 615 n. Chr., wurde Hz. Fatima geboren. In dieser schweren Zeit verbrachte der Prophet (s.a.s.) 40 Tage lang betend und fastend allein in der H\u00f6hle Hira, bis er vom Engel Gabriel die Aufforderung erhielt, zu seiner Frau Chadidscha zur\u00fcckzukehren. Die S\u00f6hne des Propheten Abdullah und Kazim waren bereits verstorben, und er selbst als Nachkommenlos (abtar) verh\u00f6hnt worden.Bei der Geburt Hz. Fatimas weigerten sich die Frauen der Kureisch, Chadidscha beizustehen. Statt dessen stiegen Engel und Frauen aus dem Paradies zu ihr herab und halfen ihr. In dieser f\u00fcr die Muslime \u00e4u\u00dferst schwierigen Zeit erhellte das strahlende Licht der Geburt Hz. Fatimas die Welt und erleuchtete Osten und Westen. Mit der Sure Kauthar war dem Hl. Propheten mitgeteilt worden, da\u00df Fatima die Mutter seiner Nachkommen sein w\u00fcrde.Im Tal von Abu TalibNachdem alle Anstrengungen der G\u00f6tzendiener gegen die Muslime erfolglos blieben, beschlossen sie, vereint und verb\u00fcndet, Muhammad zu t\u00f6ten. Abu Talib erfuhr von ihrem finsteren Vorhaben und evakuierte den Propheten und viele der Bani Haschim in des Tal &#8222;Schiyb Abu Talib&#8220;. Das war im Jahr 617 n. Chr..Abu Talib wie auch die Bani Haschim unterst\u00fctzten und sch\u00fctzten den Propheten. Sie bewachten das Tal und bezogen des Nachts in den umliegenden Bergen Posten, um eventuellen n\u00e4chtlichen \u00dcberf\u00e4llen der feindlichen Verb\u00fcndeten vorzubeugen. Unter anderem bewachte Hamzah, ein Onkel des Propheten, diesen in der Nacht mit gezogenem Schwert.Die mekkanischen F\u00fchrer begriffen nun, da\u00df sie den Propheten so nicht gefangen nehmen konnten. Deshalb setzten sie einen Vertrag auf, der von 40 der Quraisch unterschrieben wurde und in der Kaaba aufgeh\u00e4ngt wurde.In ihm wurde den Mekkanern bei Androhung harter Strafen verboten, Handel mit den Muslimen zu treiben, ihnen etwas zu verkaufen- z.B. Wasser oder Nahrungsmittel. Drei Jahre lang fristeten die Muslime ein hartes Dasein im Ghetto, beherrscht von Hunger und Durst, brennender Sonne am Tag und Bei\u00dfender K\u00f6lte in der Nacht. Sie konnten sich nur schwerlich mit dem Wenigen, das ihnen der eine oder andere auf Schleichwegen in das Lager hinein schmuggelte, vor dem Hungertod bewahren.Auch Hz. Fatima (s.a.) lebte hier als kleines M\u00e4dchen. Im Tal von Abu Talib wurde sie der Muttermilch entw\u00f6hnt, lernte mit den anderen Kindern Hunger und Not kennen und lernte dort im hei\u00dfen Steppensand laufen. In den N\u00e4chten klagten und weinten die hungrigen und durstigen Kinder. Viele Muslime sind krank geworden und gestorben.Nach 3 Jahren hatten Ameisen den Vertrag auf Befehl Gottes vollst\u00e4ndig aufgefressen. Nur der Name Allah war \u00fcbriggeblieben. Zum anderen machten die Verb\u00fcndeten den F\u00fchrern von Mekka wegen ihres brutalen Vorgehens gegen die Bani Haschim immer heftiger Vorw\u00fcrfe. Und so mu\u00dfte die Isolation der Muslime aufgehoben werden, und die Bani Haschim kehrten nach Mekka zur\u00fcck.Das Jahr der TrauerKurze Zeit nach der R\u00fcckkehr nach Mekka verstarb jedoch Abu Talib, jener hochangesehene Mann, der den Propheten nach Kr\u00e4ften unterst\u00fctzt und gesch\u00fctzt hatte. Bald darauf sollte der zweite Schicksalsschlag f\u00fcr den Propheten folgen, denn auch seine treue Frau Chadidscha starb. Nun war auch seine gr\u00f6\u00dfte St\u00fctze, Hilfe, seine Beraterin in pers\u00f6nlichen Angelegenheiten, seine Lebensgef\u00e4hrtin und Mutter seiner Kinder aus dieser Welt gegangen. Damit brach eine noch schwerere Zeit f\u00fcr Hz. Muhammad an. Die G\u00f6tzendiener verh\u00f6hnten ihn, bewarfen ihn mit Steinen, mit Schmutz und Unrat, verspotteten ihn und gingen sogar so weit, da\u00df er bisweilen blutend zerschunden und in seiner Seele tief gekr\u00e4nkt nach Hause kam. Dort empfing ihn die kleine Fatima, die ihren Vater tr\u00f6stete und pflegte. Es war nun f\u00fcr den Propheten fast unm\u00f6glich geworden, den Islam \u00f6ffentlich zu verbreiten.Die Reise nach Ta\u2019ifHz. Muhammad (s.a.s.) unternahm eine Reise ins 100 km entfernt gelegene Ta if, wo die Menschen noch nichts vom Islam geh\u00f6rt hatten. Die unwissenden Leute der Stadt jedoch schm\u00e4hten und beschimpften ihn und trieben ihn unter einem Steinhagel aus der Stadt hinaus. Sie hatten auch die Kinder angeheuert, den Propheten mit Steinen zu bewerfen.Al-Miradsch &#8211; Die HimmelsreiseIn diesem schweren Jahr lie\u00df Allah (t.a.) seinen Gesandten eines Nachts eine gro\u00dfe Reise machen. Der Engel Gabriel brachte ihm die Pferdestute Burak, was Blitz bedeutet. Nach dem Abendgebet ritt er mit ihr in Windeseile nach Jerusalem, wo er Allahs fr\u00fchere Propheten traf. Auf dem Berg, wo heute die Al- Aqsa- Moschee steht, betete er mit den Propheten Adam, Ibrahim, Musa und Isa und allen anderen. Danach begann die Reise bis zum 7. Himmel in die N\u00e4he Allahs. Allah (t.a.) zeigte seinem letzten Gesandten dden Himmel und er\u00f6ffnete ihm viele Geheimnisse. Vor dem Fr\u00fchgebet kehrte der Prophet wieder nach Mekka zur\u00fcck.( siehe Muhammads Leben, S. 42\/43).\u00a0 <\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Worte des hl. 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